Nationalspieler fit? Johannesson „verbogen“, El Mala mit „Spannung“

Lukas Kwasniok während der Vorbereitung auf Augsburg. (Foto: Bucco)
Lukas Kwasniok während der Vorbereitung auf Augsburg. (Foto: Bucco)

Auch wenn der eine oder andere Nationalspieler leicht lädiert zurückgekehrt ist: Der 1. FC Köln kann gegen den FC Augsburg personell nahezu aus den Vollen schöpfen. Bei Marius Bülter muss Lukas Kwasniok allerdings noch bremsen.

Natürlich sind die Länderspielreisen der eigenen Spieler immer mit einer gehörigen Portion Stolz verbunden. Doch bei Lukas Kwasniok dürfte stets auch die bange Frage mitschwingen: Kehren die Profis unversehrt zum 1. FC Köln zurück?

Im Falle von Jakub Kaminski, Isak Johannesson, Said El Mala und Sebastian Sebulonsen, die in den vergangenen zehn Tagen mit ihren Nationalmannschaften unterwegs waren, kann diese Frage offenbar weitestgehend mit „ja“ beantwortet werden.

Alle Nationalspieler zurück im Training

„Gestern als ich Isak gesehen habe, der sehr wenig geschlafen hatte, sah er noch ganz schön verbogen aus. Aber jetzt hat er wieder ausreichend geschlafen und heute trainiert“, berichtete Lukas Kwasniok am Donnerstagnachmittag bei der Spieltagspressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den FC Augsburg und kam auch auf El Mala zu sprechen: „Said hat leichte muskuläre Spannung gehabt, zumindest wurden wir darauf hingewiesen. Aber auch er war heute auf dem Feld.“

Sebulonsen und Kaminski wiederum seien „ohne jegliche Beschwerden“ zurückgekehrt. Kwasniok stellte zufrieden fest: „Insofern können wir aus den Vollen schöpfen, wenn man die Langzeitverletzten außen vor lässt.“ Das sind nach wie vor Luca Kilian, Rav van den Berg und Youssoupha Niang.

90 Minuten Bundesliga-Fußball nach dreiwöchiger Verletzungspause wären unseriös.

Lukas Kwasniok über Bülter

Zur Verfügung stehen auch die zuletzt angeschlagenen Marvin Schwäbe, Jan Thielmann und Marius Bülter. Wobei Kwasniok letzteren, der aufgrund einer Achillessehnenreizung die Spiele gegen Stuttgart und Hoffenheim verpasst hatte, noch dosiert einsetzen muss.

„90 Minuten Bundesliga-Fußball nach dreiwöchiger Verletzungspause wären unseriös“, betonte der FC-Trainer und erklärte: „Da haben wir eine Verantwortung dem Spieler gegenüber und Bülti der Mannschaft gegenüber.“ Er sei aber froh, Bülter wieder im Kader zu haben. „Ob er beginnt und dann raus muss oder von der Bank kommt, wird sich zeigen“, so Kwasniok, für den der Stürmer definitiv „eine Option“ ist.

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