„Immer schwer!“ Für den großen Traum: FC muss Spitzenreiter ausschalten

Laura Feiersinger trifft mit dem 1. FC Köln auf ihren früheren Verein SC Sand. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)
Laura Feiersinger trifft mit dem 1. FC Köln auf ihren früheren Verein SC Sand. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)

Der Traum vom „Finale zu huss“ lebt: Die Frauen des 1. FC Köln treten am Sonntag im Achtelfinale des DFB-Pokals beim Zweitligisten SC Sand an. Für eine FC-Akteurin wird es definitiv eine ganze besondere Partie.

Der nächste Schritt für den großen Traum: Die Frauen des 1. FC Köln sind am Sonntag (13 Uhr) im Pokal-Achtelfinale beim SC Sand gefordert. Und selbstverständlich wollen Trainerin Britta Carlson und ihr Team mit einem Sieg beim Zweitligisten in die nächste Runde einziehen.

Das Ziel ist klar: Am 14. Mai steigt im Kölner Rhein-Energie-Stadion das Endspiel um den Pott. Nur zu gerne würden die Kölnerinnen dann natürlich beim „Finale zu huss“ auf dem Rasen stehen.

FC-Frauen im Pokal in Sand gefordert

Dafür muss allerdings zunächst die Hürde in Sand genommen werden. Und der FC sollte gewarnt sein: Die Auswärts-Aufgabe in Baden-Württemberg könnte durchaus knifflig werden!

Denn beim SCS um Coach Alexander Fischinger läuft es in dieser Spielzeit: Mit 22 Punkten aus zehn Partien führt der Kölner Pokal-Gegner die Tabelle der 2. Liga an, liegt derzeit voll auf Kurs, den dritten Bundesliga-Aufstieg der Vereinshistorie zu schaffen.

FC-Spielerin trifft auf Ex-Club

Eine, die weiß, was den FC erwarten könnte, ist Laura Feiersinger. Von 2016 bis 2018 schnürte die Österreicherin die Schuhe für den SC. „Auswärts in Sand ist es immer schwer. Als ich dort gespielt habe, wussten wir, dass die Mannschaften nicht gerne zu uns gekommen sind“, berichtet die Kölner Mittelfeld-Allrounderin. „Die Stimmung war immer gut, es war viel los.“

Feiersinger glaubt daher an alles andere als einen Kölner Spaziergang: „Sonntag wird es ein richtiger Pokalfight. Das macht das Ganze noch mal ein bisschen schwieriger als ein normales Meisterschaftsspiel“, so die Österreicherin.

„Flow“ soll FC in die nächste Runde tragen

„Ich hatte dort eine sehr, sehr schöne Zeit“, erinnert sich die 32-Jährige. „Ich bin ja damals von Bayern gekommen, nach einer schweren Phase, in der ich verletzt war. Beim SC habe ich wieder den Spaß am Fußball zurückgewonnen, deswegen denke ich noch gerne an die Zeit zurück.“

Am Sonntag will Feiersinger mit dem FC freilich keine Nettigkeiten verteilen, sondern die nächste Pokal-Runde erreichen. Zumal Köln mit dem Rückenwind einer erfolgreichen englischen Woche in der Bundesliga anreist. Sieben Punkte holte Carlsons Team aus den jüngsten drei Partien.

„Es ist immer leichter, wenn man gewinnt“, erklärt Feiersinger. „Vergangenes Jahr hat es sich deutlich schwerer angefühlt. Es macht Bock, zu gewinnen, und wenn du einmal in so einem Flow bist, dann nimmt man das gerne mit und es fällt einem einfach alles leichter.“ Ob das aus FC-Sicht am Sonntag auch so kommt, muss sich allerdings erst zeigen.

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