Pokal-Traum geplatzt! FC kommt bei Underdog einmal zu wenig zurück

Der 1. FC Köln und Sandra Jessen mussten sich dem SC Sand geschlagen geben. (Foto: Eichinger)
Der 1. FC Köln und Sandra Jessen mussten sich dem SC Sand geschlagen geben. (Foto: Eichinger)

Die Bundesliga-Frauen des 1. FC Köln sind überraschend früh aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Am Sonntagnachmittag unterlag das Team von Britta Carlson beim Zweitliga-Spitzenreiter SC Sand mit 2:3 (2:2).

Der Traum vom „Finale zo Huss“ ist mal wieder früh ausgeträumt. Das Frauen-Team des 1. FC Köln ist bereits im Achtelfinale aus dem DFB-Pokal ausgeschieden, kommt also erneut nicht in die Nähe des Endspiels im RheinEnergieStadion. Wie schon in der Vorsaison, damals bei Borussia Mönchengladbach, war bei einem Zweitligisten Schluss.

Nach dem ungefährdeten Erstrunden-Erfolg beim VfR Warbeyen (6:0) gastierten die Geißböcke, die in der Bundesliga zuletzt vier von sieben Partien gewonnen und nur bei den Bayern verloren hatten, am Sonntagnachmittag beim SC Sand. Dreimal geriet der FC in Rückstand – einmal zu viel.

Tore

2. Minute: Die Gastgeberinnen erwischten in der Adams-Arena, gelegen inmitten von Maisfeldern, einen Traumstart. Sands Kim Schneider entkam der Kölner Defensive und spitzelte den Ball an Keeperin Irina Fuchs vorbei ins FC-Tor – das 0:1 aus Kölner Sicht.

8. Minute: Doch den Geißböcken gelang beim Zweitliga-Spitzenreiter aus Baden-Württemberg die schnelle Antwort. Pauline Bremer flankte von der linken Seite, im Zentrum setzte Anna-Lena Stolze nach und markierte das 1:1.

22. Minute: Sand setzte auf Konter und hatte Erfolg. Nach einem Diagonalball ging Pija Reininger an Fuchs vorbei und brachte den Zweitligisten wieder in Führung – 1:2.

37. Minute: Der erneute FC-Ausgleich, diesmal nach einer Standardsituation. Celina Degen nahm den Ball nach einer Ecke mit der Brust an und traf wuchtig zum 2:2. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeit.

66. Minute: Nach dem Seitenwechsel ging es im gewohnten Rhythmus weiter. Obwohl der FC auf die Führung drängte, ging wieder Sand in Front. Leni Fischer stellte mit einem Distanzschuss auf 2:3. Und diesmal, nach dem dritten Gegentreffer, gelang den Kölnerinnen nicht der erneute Ausgleich.

Personal

So spielte der FC: Fuchs – Imping (46. Gerhardt), Degen (68. Achcinska), Hegering, Wiankowska – Vogt, Feiersinger (88. Leimenstoll) – Donhauser (46. Zawistowska), Stolze – Bremer, Jessen.

Zum Personal: Im Vergleich zum Bundesliga-Sieg gegen die TSG Hoffenheim vor einer Woche rückten Celina Degen, Laura Feiersinger und Laura Donhauser für Sara Agrez, Adriana Achcinska und Anna Gerhardt in die Mannschaft.

Das sagt FC-Trainerin Britta Carlson

„Glückwunsch zu einem verdienten Sieg, das möchte ich ganz ehrlich so aussprechen. Der SC Sand hat das überragend gemacht. Das ist eine Mannschaft, die alles reinlegt. Wir wären natürlich gerne eine Runde weitergekommen und haben am Ende auch noch mal alles reingelegt. Aber Sand wollte es einfach ein Stückchen mehr. Uns haben ein paar Prozent gefehlt. Das ärgert mich, was mein Team betrifft – weil es keine Überraschung war, dass es hier für uns ein sehr, sehr schweres Spiel wird bei einem ambitionierten Zweitligisten.“

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