Bundesliga und Ausland: Buhlt dieses Quintett um FC-Star?

Eric Martel beim 1:2 gegen Dortmund. (Foto: Bucco)
Eric Martel beim 1:2 gegen Dortmund. (Foto: Bucco)

Die Zukunft von Eric Martel ist weiterhin ungeklärt. Nachdem die Gespräche mit dem 1. FC Köln bezüglich einer Vertragsverlängerung zuletzt wieder aufgenommen wurden, verlängert sich nun die Liste potenziell interessierter Vereine.

Eric Martels Formkurve zeigt wieder nach oben. Beim Auswärtsspiel in Freiburg hatte der lange Zeit als unersetzbar geltende Stabilisator des 1. FC Köln erstmals seit Jahren auf der Bank gesessen, doch in der Folge kämpfte er sich in die Startelf zurück. Insbesondere beim 2:2 gegen Hoffenheim, als Martel nur kurzfristig aufgrund von Jan Thielmanns Verletzung in die Anfangsformation rutschte, sowie beim 1:2 gegen Borussia Dortmund zählte er zu den besten Kölnern.

Offen ist jedoch weiterhin seine Zukunft. Der Kicker berichtete Mitte Februar über eine Wiederaufnahme der Vertragsgespräche mit dem FC. Martels aktuelles Arbeitspapier endet am 30. Juni 2026, dadurch darf der Mittelfeld-Abräumer seit dem 1. Januar ganz offiziell auch mit anderen Clubs verhandeln.

Stuttgart und Celtic mit Interesse an Martel?

Interessenten soll es einige geben, wie nun der türkische Transfer-Journalist Ekrem Konur beim Portal Fussballdaten.de berichtet. So sollen sich unter anderem der SC Freiburg, der VfB Stuttgart, die AC Florenz, Besiktas Istanbul und Celtic Glasgow mit Martel beschäftigen. Aus diesem Quintett wurden insbesondere Freiburg und Florenz schon in der Vergangenheit mehrfach mit dem 23-Jährigen in Verbindung gebracht, auch Besiktas ist nicht ganz neu.

Martel selbst hatte vor Saisonbeginn erklärt, zunächst die Entwicklung des 1. FC Köln abwarten zu wollen, bevor er über eine mögliche Verlängerung oder einen Wechsel entscheidet. Zunächst war er mit den Geißböcken und Trainer Lukas Kwasniok auf einem guten Weg. Doch inzwischen, nach nur zwei Siegen aus den vergangenen 16 Bundesliga-Spielen, ist der FC punktgleich mit dem Relegationsplatz. Dass Martel in dieser brenzligen Lage vorzeitig verlängert, darf bezweifelt werden.

Kwasnioks Vermutung und Reschkes Antwort

Fakt ist aber auch, dass sich der gebürtige Straubinger in dieser Saison nicht immer für einen Transfer zu einem größeren Club empfehlen konnte – seine zwischenzeitliche Versetzung auf die Bank kam nicht ungefähr. Beim FC wüsste Martel, im Falle des Klassenerhalts und ohne Formdelle, dass er bei einem Bundesligisten zu den Leistungsträgern zählt.

Kwasniok führte Martels schwankende Leistungen zuletzt auch auf dessen Vertragspoker zurück. „Ich glaube einfach, dass Profi-Fußballer eines wirklich immer beschäftigt: Das ist nicht nur der aktuelle Stand um einen herum, sondern eben auch die Zukunft.“ Fehlende Klarheit beschäftige einen Spieler nun mal. „Das ist nicht von der Hand zu weisen.“

Ich kann Lukas Kwasniok aber beruhigen: Er muss sich keine Sorgen machen.

Berater Michael Reschke

Martels Berater Michael Reschke antwortete daraufhin im Kölner Stadt-Anzeiger: „Wir sind in einem sehr professionellen und partnerschaftlichen Dialog mit Thomas Kessler. Es ehrt den Trainer, wenn er sich Gedanken über Erics Zukunft macht. Ich kann Lukas Kwasniok aber beruhigen: Er muss sich keine Sorgen machen, Eric kommt mit der ganzen Situation schon gut klar.“

Spekuliert wurde zuletzt über eine Entscheidung im April. Die Ligazugehörigkeit des FC dürfte dann allerdings noch nicht feststehen.

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