Ein Top-Star des Frauenfußballs trainiert plötzlich am Geißbockheim: Die Engländerin Keira Walsh hält sich aktuell beim 1. FC Köln fit. Das ist der Hintergrund.
Es ist ein bisschen so, als würde Harry Kane plötzlich beim Team von René Wagner mittrainieren. Die Bundesliga-Frauen des 1. FC Köln haben derzeit einen absoluten Weltstar in ihren Reihen: niemand Geringeres als die englische Doppel-Europameisterin Keira Walsh.
„Keira hatte uns gefragt, ob sie sich bei uns für die neue Saison in England fit halten kann. Dabei unterstützen wir sie gerne“, erklärt FC-Sportchefin Nicole Bender-Rummler und schwärmt zu Recht: „Sie ist eine Weltklassespielerin und eine tolle Persönlichkeit, die unser Training bereichert und von der gerade unsere jungen Spielerinnen viel lernen können.“
Zweimal Champions-League-Siegerin
Manchester City, FC Barcelona und nun Chelsea – in ihrer Vita reiht sich ein Top-Club an den anderen. Barça ließ sich Walsh im Jahr 2022 mehr als 400.000 Euro kosten, was sie damals zur teuersten Fußballerin der Welt machte. Mit den Katalaninnen wurde die Mittelfeldspielerin zweimal Champions-League-Siegerin und Meisterin, mit City und Chelsea holte sie in England mehrfach die Meisterschaft und den FA-Cup. Hinzu kommen die beiden EM-Siege mit den Lionesses – ihr Trophäenschrank kann sich folglich sehen lassen.
Dass sich Walsh nun ausgerechnet beim FC fit hält, ist natürlich kein Zufall. Die 29-Jährige ist die Partnerin der Kölner Vize-Kapitänin Laura Feiersinger. Während die Saisonvorbereitung für Feiersinger und die FC-Frauen am vergangenen Sonntag begonnen hat, befindet sich Walsh eigentlich noch im Urlaub. Die Bundesliga startet bereits am Wochenende vom 21. bis 24. August, die englische Women’s Super League beginnt erst im September.
Ich bin dankbar, dass das alles so gut klappt und alle super sympathisch und hilfsbereit mir gegenüber sind.
Keira Walsh
„Ich freue mich sehr, dass ich beim FC mittrainieren und mich hier fit halten kann“, sagt Walsh, die dabei ein individuelles Programm absolviert: „Ich kann hier alle Trainingsgeräte nutzen und Warm-up und die technischen Übungen mit der Mannschaft machen. Alles ohne Zweikämpfe, um in der Vorbereitung kein Verletzungsrisiko einzugehen. Ich bin dankbar, dass das alles so gut klappt und alle super sympathisch und hilfsbereit mir gegenüber sind.“ Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.







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