Neue Chance für ein Eigengewächs: Nach seiner Leihe zu Dynamo Dresden will sich Julian Pauli im zweiten Anlauf in der Bundesliga durchsetzen. Sportchef Thomas Kessler begrüßt ihn mit warmen Worten und einer neuen Rückennummer zurück beim 1. FC Köln.
Was ist eigentlich mit Julian Pauli? Das mag sich der eine oder andere Fan des 1. FC Köln nach der Verpflichtung von Luka Lochoshvili gefragt haben. Nicht unbedingt, weil die Geißböcke mit dem Georgier einen weiteren Innenverteidiger verpflichtet hatten. Eher, weil Lochoshvili mit der 24 jene Rückennummer erhielt, die Pauli vor seiner Leihe zu Dynamo Dresden getragen hatte.
Ein Zeichen, dass nicht mehr mit Pauli geplant wird, war dies keineswegs. Wie vom GEISSBLOG berichtet, hält Sportchef Thomas Kessler große Stücke auf das Eigengewächs, dem in der Aufstiegssaison 2023/24 der Profi-Durchbruch gelungen war. Der 20-Jährige soll sich während der Vorbereitung im Team von René Wagner behaupten.
Neue Rückennummer für Julian Pauli
Und zwar mit einer neuen Zahl auf dem Rücken. Wer gerne ein Pauli-Trikot erstehen möchte, kann in den Fanshops inzwischen zugreifen. Der Youngster tritt die Nachfolge von Dominique Heintz an und läuft künftig mit der 3 auf – eine der klassischen Nummern für einen Verteidiger. Beim FC trugen sie Legenden wie Wolfgang Weber, Herbert Neumann und Harald Konopka. In der jüngeren Vergangenheit brachte sie Heintz das größte Glück, auf jeden Fall mehr als Kristian Pedersen oder Noah Katterbach.
Mit der 3 auf dem Rücken will sich Pauli im zweiten Anlauf in der Bundesliga beweisen. Im vergangenen Sommer entschieden sich das Abwehr-Talent und die Verantwortlichen nach der Vorbereitung für eine Leihe zu Dynamo Dresden. Die Aussichten auf ausreichend Einsatzzeit, die ein junger Spieler im zweiten Profi-Jahr zwingend benötigt, waren nicht gegeben.
Stammkraft bei Dynamo Dresden
Der Wechsel nach Dresden entpuppte sich als goldrichtig. Wenn er fit war, stand Pauli praktisch immer in der Dynamo-Startelf und gehörte zu den stabilsten Innenverteidigern der 2. Liga. Weder eine zwischenzeitliche Oberschenkelverletzung, die sein Debüt für die U21-Nationalmannschaft verhinderte, noch eine Kopfverletzung konnten seine positive Entwicklung bremsen.
Wir sind froh, dass er jetzt wieder bei uns am Geißbockheim ist.
Thomas Kessler über Pauli
„Julian hat in Dresden viel gespielt. Zwar nicht die ganze Saison durch, aber er hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen“, lobt Thomas Kessler nach Paulis Rückkehr zum FC. „Und deswegen“, ergänzt der Kölner Sportchef, „sind wir froh, dass er jetzt wieder bei uns am Geißbockheim ist“.
Als Leihrückkehrer war Pauli beim Trainingsauftakt am Montag so etwas wie der zweite Neuzugang neben Lochoshvili, auch wenn er natürlich ein alter Bekannter ist. Beide kämpfen ab sofort um einen Platz in der Innenverteidigung. Sollte sich Pauli noch nicht durchsetzen können, wäre angesichts seines Vertrags bis 2028 eine weitere Leihe denkbar.








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