Mit Said El Mala hat der 1. FC Köln erstmals seit Jonas Hector wieder einen deutschen A-Nationalspieler. Vor seiner Reise zum DFB-Team erhält der Youngster eine individuelle Vorbereitung am Geißbockheim.
Kaum eine Pressekonferenz vergeht, ohne dass Said El Mala ein Thema ist. Am Donnerstag, vor dem Auswärtsspiel beim Hamburger SV, gab es allen Grund zur Nachfrage bei René Wagner. Schließlich wurde der Offensiv-Star des 1. FC Köln in den DFB-Kader für die Nations League berufen (der GEISSBLOG berichtete).
Wagner freut sich „natürlich“ mit El Mala: „Das hat ein bisschen länger gedauert, dass er wieder dabei ist und hoffentlich auch mit einem Einsatz belohnt wird“, sprach der FC-Trainer sowohl die Nominierung unter Julian Nagelsmann im vergangenen November, als der 20-Jährige nur Zuschauer war, als auch seine Nicht-Berücksichtigung für die Weltmeisterschaft an. Fast ein Jahr nach der ersten Berufung soll endlich das Debüt folgen.
El Mala nicht bei der U21
Da Jürgen Klopp für die vier Partien in der Nations League gegen die Niederlande (24. September), Serbien (1. Oktober) sowie zweimal Griechenland (27. September und 4. Oktober) zwei verschiedene Aufgebote nominiert hat, wird El Mala nach dem Auswärtsspiel beim HSV (Samstag, 15.30 Uhr) zunächst in Köln weitertrainieren.
Der FC-Star ist für die zweite Partie gegen Serbien in der Allianz Arena sowie für das Gastspiel in Griechenland vorgesehen, wird daher nach aktuellem Plan erst am 27. September zum DFB-Team reisen. Anders als beispielsweise Bayerns Tom Bischof wird El Mala zuvor nicht für die U21-Nationalmannschaft abgestellt.
Said ist wieder zu 100 Prozent fit.
René Wagner
„Er wird in Köln individuell trainieren, um sich bestmöglich vorzubereiten“, kündigt Wagner an, der seiner Mannschaft ab dem kommenden Mittwoch zunächst freigibt – inklusive Laufplan, versteht sich. „Nach den ersten vier Spieltagen ist es wichtig, auch mal ein paar Tage durchzuschnaufen“, so der Kölner Coach. Für El Mala bereiten er und sein Trainerteam einen individuellen Plan vor.
Wagner nicht mit Klopp in Kontakt
Kontakt zu Klopp hatte Wagner bislang nicht. „Said hat das Telefonat bekommen. Das ist das Wichtigste, dass der Bundestrainer mit dem Spieler spricht. Die beiden sind im Austausch“, erklärte er und betonte noch mal: „Wir freuen uns alle, dass wir jetzt einen deutschen Nationalspieler im Kader haben.“
Zunächst einmal freut sich Wagner aber, dass er in Hamburg wieder voll auf den zuletzt krankheitsbedingt angeschlagenen Top-Scorer setzen kann. „Said ist wieder zu 100 Prozent fit. Er ist normaler Bestandteil unseres Kaders, musste anders als letzte Woche nicht gesteuert werden. Er ist im Vollbesitz seiner Kräfte und natürlich eine Startelf-Option in Hamburg.“ Wie könnte es anders sein.







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