Kann der 1. FC Köln im DFB-Pokal wieder auf Ragnar Ache setzen? Vor dem Heimspiel gegen Union Berlin steht weiterhin ein Fragezeichen hinter dem wiedergenesenen Stürmer.
Nach der Enttäuschung bleibt keine Verschnaufpause. Nur drei Tage nach dem 0:0 gegen den FC Schalke 04 ist der 1. FC Köln wieder gefordert. Am Dienstagabend (20.45 Uhr) geht es im DFB-Pokal gegen Union Berlin um den Einzug ins Achtelfinale. Ein personelles Fragezeichen bleibt: Ob die Geißböcke auf Ragnar Ache setzen können, ist noch unklar.
„Das müssen wir morgen früh entscheiden. Wir haben noch ein, zwei Sachen bei ihm nachgebessert und geschaut, wie es ihm hilft“, sagte Trainer René Wagner bei der Pressekonferenz am Montagnachmittag. „Nach wie vor ist das Ziel das Auswärtsspiel in Berlin. Wir schauen morgen früh, ob er eine Option ist.“
Wagner: „Müssen Balance finden“
Ache hatte sich in der Länderspielpause beim Testspiel gegen Viktoria Köln eine Muskelverletzung zugezogen und zuletzt die Bundesliga-Partien gegen Gladbach, Frankfurt und Schalke verpasst. Vergangene Woche war er teilintegriert wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.
Ohne Ache steht Wagner weiterhin kein gelernter Mittelstürmer zur Verfügung. Thijs Dallinga (Kreuzbandriss) und Imad Rondic (Muskelverletzung) werden noch länger ausfallen. Gegen Schalke stand mit Malek El Mala ein U21-Angreifer im Aufgebot, kam jedoch nicht zum Einsatz.
Die Spieler müssen sich zwingen, in dieser Position anzukommen.
„Wir müssen kompensieren, dass uns aktuell die klare Neun fehlt. Die Spieler müssen sich zwingen, in dieser Position anzukommen“, forderte Wagner im Rückblick auf den harmlosen Auftritt gegen Schalke, bei dem der FC zum zweiten Mal in Folge ohne eigenen Treffer blieb.
Am Sonntagmorgen begann intern die Aufarbeitung der erschreckend ideenlosen Leistung. „Wir haben die Sachen angesprochen, die wir besser machen wollen. Es geht darum, wie wir Tore erzielen wollen und müssen“, so Wagner, dessen Suche nach der Ausgewogenheit im FC-Spiel weitergeht. „Es gehört dazu, dass die Offensivspieler in Phasen, wo Stress drauf ist, Entscheidungen treffen, bei denen Fehler passieren können. Die Jungs müssen das Gefühl haben, im letzten Drittel Risiko gehen zu dürfen. Das ist die Balance, die wir finden müssen.“ Und zwar schnell.







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