„Erhoffte Verstärkung“: Kwasniok schwärmt über Top-Transfer mit „guter Hardware“

Rav van den Berg steht am Samstag erstmals seit September in der Startelf. (Foto: Bucco)
Rav van den Berg steht am Samstag erstmals seit September in der Startelf. (Foto: Bucco)

Nun ist er endgültig bereit für sein Startelf-Comeback: Rav van den Berg wird im Heimspiel gegen den FC St. Pauli definitiv in die Anfangsformation des 1. FC Köln zurückkehren. Was sich Lukas Kwasniok von seinem Top-Neuzugang erwartet.

Am Samstag führt in doppelter Hinsicht kein Weg mehr an ihm vorbei: Gegen St. Pauli wird Rav van den Berg erstmals seit dem dritten Spieltag, seit seiner Schultereckgelenksprengung in Wolfsburg, zur Startelf des 1. FC Köln gehören. „Das kann ich schon so bestätigen, dass er beginnen wird“, verkündete Lukas Kwasniok bei der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag.

Einerseits hat der FC-Trainer nach dem Muskelfaserriss von Dominique Heintz keine andere Wahl mehr. „Die Alternativen sind rar gesät“, gestand Kwasniok. Andererseits konnte van den Berg nach seiner Einwechslung in Bremen, als er Heintz bereits nach zwölf Minuten ersetzen musste, auch einfach überzeugen.

Van den Berg überrascht positiv

„Ich war positiv überrascht, dass er so eine Leistung aus der Kalten an den Tag legen konnte. Vor allem, wenn du so reingeworfen wirst und das Spiel nicht ganz so flüssig läuft. Er hat eine stabile Leistung gebracht und war daran beteiligt, dass wir nur ein Gegentor kassiert haben“, lobte Kwasniok rückblickend.

Und so wird der Niederländer, der mit acht Millionen Euro Ablöse (plus mögliche Boni) zu den fünf teuersten Transfers der FC-Historie zählt, zum erst dritten Mal in der Startelf stehen. Kwasnioks Erwartungen an den Top-Zugang sind durchaus hoch.

Er kann einfach Fußball spielen, hat einen relativ ruhigen Puls und insgesamt eine sehr gute Hardware für einen Innenverteidiger.

Lukas Kwasniok über rav van den Berg

„Er hat keinen Bollen in der Hose, das hilft schon mal“, sprach der Trainer am Donnerstag den Umstand an, dass van den Berg furchtlos zu Werke geht. Darüber hinaus schwärmte Kwasniok: „Er kann einfach Fußball spielen, hat einen relativ ruhigen Puls und insgesamt eine sehr gute Hardware für einen Innenverteidiger – viel Größe, ein gutes Tempo, fußballerische Elemente und eine Gabe, gut zu verteidigen im Individualtaktischen.“

Auch im athletischen Bereich habe van den Berg zuletzt zugelegt. „Er ist sehr fleißig gewesen in den letzten Wochen“, hob Kwasniok hervor und ist daher überzeugt, dass der 21-Jährige die für Kölner Verhältnisse hohe Ablösesumme rechtfertigen kann: „Ich bin mir sicher, dass er die erhoffte Verstärkung für uns alle sein wird und wir sehr viel Freude an ihm haben werden.“

Ache ohne Probleme

Zurück in den Kader kehrt derweil Ragnar Ache, der in Bremen aufgrund einer leichten Gehirnerschütterung und der für Kopfverletzungen geltenden Regularien der Liga gefehlt hatte. „Die Protokolle sind halt, wie sie sind, dementsprechend mussten wir ewig warten“, so Kwasniok schulterzuckend: „Gefühlt hätte er auch ein bisschen früher einsteigen können, aber wir wollen da auch nicht in Teufels Küche kommen und haben ihm die Zeit gegeben.“

Die Trainingswoche konnte Ache nun vollends bestreiten. „Er hatte gar keine Probleme und ist Gott sei Dank wieder eine Option für uns – ob er beginnt oder hinten raus mit seiner Kopfballstärke Spiele für uns entscheiden kann“, freut sich Kwasniok über eine zusätzliche Alternative.

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