Der Chefcoach kam zwar aus den eigenen Reihen, doch der 1. FC Köln setzt nach der Trennung von Lukas Kwasniok auf ein neues Trainerteam. René Wagner erklärt die Zusammenstellung.
Das neue Trainerteam des 1. FC Köln bewies bereits bei seiner Premiere in Frankfurt, dass das Zusammenspiel funktioniert. Mit der Systemumstellung in der Anfangsphase sowie natürlich dem späten Dreierwechsel, der den 2:2-Ausgleich brachte, nahmen René Wagner und seine Mitstreiter entscheidenden Einfluss auf das Geschehen.
Doch nicht nur deswegen zieht Wagner, der nach dem Aus seines früheren Chefs Lukas Kwasniok mit Armin Reutershahn und Lukas Sinkiewicz zwei neue Gesichter zur Seite gestellt bekam, nach den ersten vier gemeinsamen Wochen ein zufriedenes Zwischenfazit.
Sinkiewicz als „Gegenpol“
Die Zusammenstellung seines neuen Teams beschreibt er wie folgt: „Armin hat über 1200 Spiele als Co-Trainer in der Bundesliga. Er bremst mich ein bisschen ein, weil es viele Momente gibt, in denen ich unheimlich viel Energie habe.“ Sinkiewicz sei „der Gegenpol“, so Wagner weiter: „Er ist im Training aktiv und kann als Ex-Profi sagen, wie es sich anfühlt. Die Perspektive ist unfassbar wichtig.“
Und dann ist da noch Analyst Denis Huckestein, der neuerdings mit auf der Bank sitzt und auf dem Trainingsplatz steht (der GEISSBLOG berichtete). „Denis ist ein bisschen näher ran gerutscht. Ich wollte jemanden neben Armin und Sinke auf der Bank, der mich kennt, die Abläufe kennt und die Analyse kennt“, erklärt Wagner. Daher habe Huckestein, der seit 2019 beim FC arbeitet, „eine aktivere Rolle im Training und im Spiel eingenommen“.
Wagner will keinen Alleingang
Allgemein ist es für Neuling Wagner „schwierig zu bewerten, was ein Cheftrainer für seine Arbeit braucht“, doch er weiß aus eigener Erfahrung als langjähriger Assistent: „Die Co-Trainer müssen jetzt auf mich eingehen. Ich brauche Leute, die Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen können.“
Als Chef könne man zwar auch mehr Bereiche alleine abdecken, doch das möchte Wagner gar nicht: „Es macht es viel mehr Spaß, mit anderen Leuten zusammenzuarbeiten und es gibt mir ein besseres Gefühl zu wissen, dass ich mich auf Leute verlassen kann.“ Diesen Umstand sieht er in der neuen Konstellation erfüllt.








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