Zukunft unklar: Berater hat „schon Anfragen“ für FC-Stürmer

Imad Rondic (r.) jubelt mit Münster-Mitspieler Jorrit Hendrix. (Foto: IMAGO / STEINSIEK.CH)
Imad Rondic (r.) jubelt mit Münster-Mitspieler Jorrit Hendrix. (Foto: IMAGO / STEINSIEK.CH)

Im Endspurt kommt er doch noch mal in Schwung: Imad Rondic hat es mit einem Tor und einer Vorlage für Preußen Münster in die Kicker-Elf des Spieltags geschafft. Für die kommende Saison hat der Leihstürmer des 1. FC Köln offenbar bereits mehrere Anfragen.

In der Vorwoche war er bei einem Eigentor des Gegners schon nah dran, nun hat Imad Rondic endlich wieder getroffen. Beim 3:3 zwischen Zweitliga-Schlusslicht Preußen Münster und Hannover 96 erzielte der Leihstürmer des 1. FC Köln sein zweites Saisontor, traf damit erstmals seit drei Monaten.

Eine persönliche Erlösung für den Bosnier – aber nicht für Preußen. Nach dem torreichen Remis in Hannover hat Münster weiterhin fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsrang. Nur noch zwei Spieltage verbleiben, um den Abstieg zu verhindern. Es wäre ein mittelschweres Wunder.

Rondic will „das Unmögliche möglich machen“

Ohne dieses Wunder, das hat Rondics Berater Laurent Burkart nun gegenüber der Bild bestätigt, ist ein Verbleib bei Preußen kein Thema: „Er fühlt sich in Münster extrem wohl und versucht jetzt erst einmal, das Unmögliche irgendwie möglich zu machen. Aber die 3. Liga ist für Imad eher keine Option.“

Sollte doch noch eine Aufholjagd gelingen, könnte sich der 27-Jährige offenbar vorstellen, weiter für Münster aufzulaufen. „Klar, anfangs war Imad schon enttäuscht, dass es für ihn so schleppend anlief. Aber inzwischen spürt er das Vertrauen des Trainers, macht’s ihm auch mit seinen Team-Kollegen richtig Spaß“, so sein Berater.

Vertrag beim 1. FC Köln bis 2029

Nach der gefloppten Leihe zum polnischen Europapokal-Teilnehmer Raków Czestochowa in der Hinrunde hatte Rondic auch beim deutschen Zweitligisten zwischenzeitlich Schwierigkeiten. Der Angreifer verlor seinen Stammplatz, saß fünfmal in Folge auf der Bank. Nun konnte er Alois Schwartz, der bereits sein dritter Preußen-Trainer ist, von sich überzeugen. „Imad macht seine Sache sehr gut. So ist er auf jeden Fall gesetzt“, sagte Schwartz zuletzt.

Somit sollten Rondic noch zwei Zweitliga-Partien bleiben, um sich für die kommende Saison in Stellung zu bringen. Eine Zukunft beim 1. FC Köln, wo er noch langfristig bis 2029 unter Vertrag steht, dürfte dabei ebenso unwahrscheinlich sein wie Münsters Klassenerhalt.

Es gibt durchaus schon Anfragen für Imad – auch aus der 2. Liga.

Rondic-Berater Laurent Burkart

Nach Saisonende wird es wohl um eine erneute Leihe des Stürmers gehen, der im Winter 2025 für rund 1,5 Millionen Euro von Widzew Lodz kam. Oder aber um einen Verkauf samt Vertragsauflösung, wobei die Kölner Rondic eine Abfindung mitgeben müssten – sein Bundesliga-Gehalt von 600.000 Euro wird kein Interessent zahlen.

Dass grundsätzlich Interessenten vorhanden sind, versicherte Berater Burkart allerdings: „Es gibt durchaus schon Anfragen für Imad – auch aus der 2. Liga.“ Von einer Rückkehr ans Geißbockheim spricht der Rondic-Vertreter erst gar nicht.

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