1. FC Köln plant zwei Talente-Transfers: „Spieler, die der Mannschaft guttun“

Stefan Ruthenbeck würde seinen Kader gerne noch vergrößern. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)
Stefan Ruthenbeck würde seinen Kader gerne noch vergrößern. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)

Nicht nur die Profis suchen nach Neuzugängen: Bei der U19 des 1. FC Köln sollen nach Möglichkeit noch zwei externe Verstärkungen zur Mannschaft stoßen. Was sich Trainer Stefan Ruthenbeck wünscht.

Große Veränderungen im Kader sind Teil seiner Jobbeschreibung. In diesem Sommer aber empfindet Stefan Ruthenbeck den Umbruch bei der U19 des 1. FC Köln als besonders intensiv. Von den Leistungsträgern bleiben ihm praktisch nur Lennard Völp und Benjamin Ley als neue Anführer. Um das Duo herum gilt es, ein Team zu entwickeln.

Helfen sollen neben den zahlreichen Talenten, die aus der bisherigen U17 aufgerückt sind, auch externe Neuzugänge – die aktuell noch gesucht werden. Zum Trainingsauftakt am Mittwoch waren bereits zwei Probespieler mit von der Partie, ein weiterer Youngster aus Frankreich sollte im Laufe der Woche noch folgen.

Ruthenbeck: „Haben Spieler auf dem Schirm“

„Es sollen nicht mehr als zwei sein“, sagt Ruthenbeck über externe Verstärkungen und will nicht ausschließen: „Vielleicht ist es nachher auch keiner.“ Wobei das eher unwahrscheinlich sein dürfte. Denn: „Wir haben noch Spieler auf dem Schirm, die der Mannschaft guttun würden, weil der Kader bislang zu klein ist“, erklärt der Trainer, warum er sich noch Nachschub wünscht.

Ruthenbeck rechnet vor: „Wir haben 21 Feldspieler und drei Torhüter. Aus der Erfahrung heraus wäre es schon gut, wenn wir 22 oder 23 Spieler hätten. In dem Alter gibt es einen Wachstumsschub, manche Jungs können die Intensitäten noch nicht so gut fahren und brauchen Zeit, um zu adaptieren.“ 

Ruthenbeck will Konkurrenzkampf verschärfen

Wo genau er nachlegen möchte? Da gibt sich der 54-Jährige pragmatisch: „Das ist abhängig davon, was auf dem Markt ist.“ Ruthenbeck schmunzelt: „Was gut wäre, wären gute Spieler. Zwei Jungs, die nicht nur dabei sind, sondern auch in die Konkurrenz gehen können – die vielleicht auch zwei Positionen spielen können, vielleicht eine offensivere Position und einen Tick dahinter.“ Nun wird geschaut, ob der Markt und die Probespieler diese Wünsche hergeben.

Als Zugänge betrachtet Ruthenbeck derweil auch Emil Nahmmacher (Viktoria Köln) und Niklas Abert (Fortuna Köln), die nach ihren jeweiligen Leihen im ersten U19-Jahr zurückgekehrt sind. „Gefühlt sind das auch neue Spieler.“

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