„Definitiv kein Problem“: Hector erhält Anruf wegen FC-Neuzugang

Jonas Hector hat einen Trikot-Nachfolger. (Foto: Bucco)
Jonas Hector hat einen Trikot-Nachfolger. (Foto: Bucco)

Drei Jahre nach Jonas Hectors Karriereende hat der 1. FC Köln mit Gideon Mensah eine neue Nummer 14. Der Ex-Kapitän bestätigt, dass der Verein ihn um seinen Segen gebeten hat.

Wenn der 1. FC Köln am Samstagnachmittag den spanischen Pokalsieger Real Sociedad empfängt, könnte erstmals seit langer Zeit wieder ein FC-Profi mit der Trikotnummer 14 ins RheinEnergieStadion einlaufen. Genauer gesagt erstmals seit dem 27. Mai 2023, dem letzten Profispiel von Jonas Hector. Der Ex-Nationalspieler bestritt seine komplette Profikarriere mit der 14 auf dem Rücken.

Nach Hectors Abschied war die 14 drei Jahre lang nicht vergeben. In diesem Sommer griff Gideon Mensah zu. Der Ghanaer trug die Nummer bereits bei seinen früheren Stationen und versicherte im Trainingslager in Kitzbühel: „Ich weiß, dass es eine sehr historische Nummer für den Verein ist.“ Als er Kaderplaner Tim Steidten gefragt habe, ob die 14 frei sei, sei es „sehr witzig“ gewesen. „Er sagte: ‚Ja, aber wir müssen mit einem Spieler sprechen.'“ Gemeint war natürlich Hector.

Kein Trikot-Stress mit Jonas Hector

Und tatsächlich haben sich die FC-Verantwortlichen bei der Vereinsikone rückversichert. In seinem Podcast Schlag und fertig erzählt Hector: „Es gab in der Vergangenheit, auch beim FC, immer mal ein bisschen Stress mit Nummern. Ich habe irgendwann einen Anruf bekommen, ob das für mich ein Problem ist. Für mich ist das definitiv kein Problem. Es ist eine Nummer – mehr nicht.“

Dass die 14 als Zeichen der Anerkennung nicht mehr vergeben werden könnte, stand für Hector nie zur Debatte. Zumal die Nummer für ihn eher eine zufällige Errungenschaft war: „Das ist ja nicht meine private Nummer, die ich mit zum FC gebracht habe.“ In Auersmacher habe er die 14 nie getragen. „Die habe ich erst in Köln bei den Amateuren bekommen. Als ich kam, war ich noch sehr zurückhaltend. Unter den ersten Elf habe ich natürlich mal gar nichts gewählt. Die 14 war frei und ich dachte mir: okay.“

Wenn du als neuer Spieler kommst und die 14 trägst, dann hast du eine große Verpflichtung.

Gideon Mensah

Ähnlich war es bei der Beförderung zu den Profis. „Als es Richtung Saisonstart ging und sich abgezeichnet hat, dass ich Teil des Kaders bin, wurde ich gefragt, und da ich vorher die 14 hatte und die Nummer frei war, habe ich sie wieder genommen.“ Es folgten 347 Profi-Partien für den FC mit dieser Zahl auf dem Rücken.

Nun also übernimmt Gideon Mensah die 14 – passenderweise ebenfalls ein Linksverteidiger. Und der Neuzugang hat sein Wort gegeben, die Nummer in Ehren zu halten. „Wenn du als neuer Spieler kommst und die 14 trägst, dann hast du eine große Verpflichtung“, weiß Mensah.

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