Maina unter Tränen vom Platz! Startelf-Kandidat muss Training abbrechen

Linton Maina und Jan Thielmann beim Training.
Linton Maina im Zweikampf mit Jan Thielmann. Maina verletzte sich im Training. Foto: imago/Jan Hübner

Der 1. FC Köln startet am Samstag gegen die TSG Hoffenheim in die Bundesliga-Saison. Nachdem Linton Maina in Würzburg das Siegtor auflegte, war der Joker ein Startelf-Kandidat. Doch beim Training am Dienstag musste er unter Tränen vom Platz.

Im Pokal in Würzburg kam der 1. FC Köln mit einem blauen Auge davon. Beim Spielersatz-Training am Dienstagmorgen gab es mindestens einen blauen Knöchel für Linton Maina – wenn nicht noch mehr. Der schnelle Außenbahnspieler musste das Training unter Tränen abbrechen. Das sah gar nicht gut aus.

In einem Zweikampf hatte der 27-Jährige einen Tritt auf den Fuß oder das Sprunggelenk abbekommen, wie Bild zuerst berichtete. Maina versuchte es erst noch weiter, dann setzte er sich auf den Rasen und wurde behandelt – und schon da kullerten bei ihm die Tränen.

René Wagner lief Linton Maina hinterher

Der Angreifer musste das Training abbrechen, mit sorgenvoller Miene lief ihm Trainer René Wagner hinterher. Kein gutes Zeichen. Denn: Maina, der als einer der Vorbereitungsgewinner galt und Isak Johannesson das 2:1 auflegte, wäre sicher ein Startelf-Kandidat für das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim gewesen.

Nach dem uninspirierten Auftritt von Jan Thielmann braucht der 1. FC Köln nämlich dringend einen Spieler auf der rechten Seite, der für Gefahr sorgt, damit sich die Gegner nicht völlig auf das Doppeln von Said El Mala auf dem linken Flügel konzentrieren können. Schon die Würzburger Kickers konnten so die FC-Offensive über weite Strecken der Partie lahmlegen, das gut organisierte Team von Hoffenheim-Coach Christian Ilzer wird sich da ebenfalls eine Taktik zurechtlegen.

Maina kommt wohl mit Schrecken davon

Doch offenbar hatte Maina Glück im Unglück: Aus dem Geißbockheim ist eine erste Entwarnung zu vernehmen. Demzufolge wird keine ernsthafte Verletzung befürchtet – die Blessur war lediglich schmerzhaft, eine Schienbeinprellung.

Sollte Maina doch ausfallen, wurde vor allem Sportchef Thomas Kessler noch mehr unter Transferdruck geraten. Immer noch wartet man auf Vollzug bei Tottenham-Talent Mickey Moore (der GEISSBLOG berichtete). Ein Maina-Ausfall könnte die Sorgen noch vergrößern – und die sind nach dem in Teilen bedenklichen Pokalauftritt ja ohnehin nicht eben klein.

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