Neue Preisschilder für die Profis des 1. FC Köln: Während das Portal Transfermarkt.de den Marktwert von Said El Mala weiter in die Höhe geschraubt hat, muss ein Trio deutliche Verluste hinnehmen.
Als Nationalspieler soll Said El Mala in neue Marktwert-Sphären vordringen. Bei Transfermarkt.de ist dem Offensivstar des 1. FC Köln dieses Vorhaben einen Tag nach dem DFB-Debüt gegen Serbien (der GEISSBLOG berichtete) bereits gelungen. Das Portal hat El Malas Preisschild von 45 auf 50 Millionen Euro angehoben – ein Allzeithoch für die Geißböcke.
Wobei El Malas erster Auftritt am Donnerstagabend noch eine untergeordnete Rolle gespielt haben dürfte, schließlich wurden die neuen Zahlen nicht erst am Freitag festgelegt. Ohnehin handelt es sich stets nur um Schätzungen. Doch beim 20-Jährigen, der 2025 mit einem Marktwert von 3,0 Millionen Euro zum FC gekommen war, geht die Tendenz weiterhin in die richtige Richtung. Mit den 50 Millionen Euro ist die nächste Schallmauer erreicht.
Neuzugänge steigen, Reservisten fallen
Ebenfalls hinzugewonnen haben die Neuzugänge Luka Lochoshvili (von 2,5 auf 4,5 Millionen Euro) und Paul Okon-Engstler (von 1,2 auf 2,0 Millionen Euro). Die Youngsters Gil Neves und Martin James hatten zuvor keinen Marktwert und werden nun jeweils mit 400.000 Euro geführt.
Doch trotz der positiven Entwicklungen bei El Mala & Co. bleibt der Gesamtwert des FC beinahe konstant. Denn vier Profis wurden nach unten korrigiert, drei davon deutlich. Der Verlust bei Joel Schmied (von 3,0 auf 2,5 Millionen Euro) hält sich noch in Grenzen, die Marktwert-Schätzungen von Rav van den Berg (von 7,0 auf 5,0 Millionen Euro), Jan Thielmann (von 5,0 auf 3,0 Millionen Euro) und Ellyes Skhiri (von 5,0 auf 2,5 Millionen Euro) sind allerdings regelrecht abgestürzt.
Skhiris Marktwert halbiert
Skhiri wechselte nach einer enttäuschenden Saison für gerade mal rund 1,0 Millionen Euro (plus mögliche Boni) von Eintracht Frankfurt zurück nach Köln – tatsächliche Ablösen fließen in die Bewertung natürlich mit ein. So kommt es nicht überraschend, dass er einen spürbaren Verlust hinnehmen muss, auch wenn der Tunesier bereits andeuten konnte, dass er beim FC nach wie vor eine wichtige Rolle einnehmen kann.
Thielmann und van den Berg haben ebenfalls ein schwaches Jahr hinter sich, müssen sich zudem aktuell mit Zuschauerrollen zufriedengeben. Auch hier verwundert es folglich nicht, dass die einstigen Marktwerte der Vergangenheit angehören. Zumindest vorerst.








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