Das Kreuzband! FC verkündet bittere Diagnosen von Dallinga und Ache

Thijs Dallinga nach seiner Auswechslung gegen Viktoria Köln. (Foto: Bucco)
Thijs Dallinga nach seiner Auswechslung gegen Viktoria Köln. (Foto: Bucco)

Es kommt wie befürchtet: Der 1. FC Köln muss nach dem 2:2 gegen Viktoria Köln auf seine beiden Top-Stürmer verzichten. Ragnar Ache fällt mit einer Muskelverletzung „vorerst“ aus, Thijs Dallinga hat es noch deutlich härter erwischt. Die schlimme Diagnose lautet Kreuzbandriss.

Der 1. FC Köln schreibt selbst von „zwei Schockmomenten“. Die Wortwahl ist drastisch, aber definitiv angebracht. Gleich zwei Verletzungen überschatteten das Testspiel gegen Viktoria Köln am Samstagnachmittag. Nach den Auswechslungen von Thijs Dallinga und Ragnar Ache musste bereits befürchtet werden, dass die Angreifer ausfallen werden – nun herrscht bittere Gewissheit. Noch am Abend verkündete der FC die Diagnosen.

Dallinga verdrehte sich nach 28 Minuten bei einer Aktion im gegnerischen Strafraum das rechte Knie. Die anschließende Untersuchung in der MediaPark-Klinik ergab die von allen Fußballern gefürchtete Nachricht: „Bei Thijs Dallinga wurde eine Verletzung am Kreuzband festgestellt. Der Stürmer wird dem FC damit für längere Zeit fehlen“, erklärte der Verein.

Schlimme Befürchtungen bewahrheiten sich

Schon während der Partie im Sportpark Höhenberg war ein Kreuzbandriss des vom FC Bologna ausgeliehenen Stürmers befürchtet worden. Ob Dallinga noch einmal für die Kölner spielen kann, ist ungewiss. Zunächst mal steht seine Genesung im Mittelpunkt. Fakt ist: Seine verheißungsvollen Treffer vom Bundesliga-Auftakt gegen Hoffenheim werden für lange Zeit seine letzten Tore bleiben.

Der für den Niederländer ins Spiel gekommene Ache fasste sich wenige Minuten nach seiner Einwechslung an den linken Oberschenkel – auch er hat sich eine strukturelle Verletzung zugezogen. „Ragnar Ache hat eine Muskelverletzung und fällt ebenfalls vorerst aus“, heißt es vom FC, der damit im Derby gegen Borussia Mönchengladbach am kommenden Sonntag und darüber hinaus auf seine beiden etatmäßigen Neuner verzichten muss.

René Wagner hatte nach dem 2:2 beim Drittligisten noch auf Entwarnungen gehofft. „Wir glauben erst mal an das Gute“, so der FC-Trainer, der gleichzeitig zugab: „Wenn zwei Spieler auf einer Position ausfallen, ist das nie einfach. Das wäre natürlich super bitter.“ Und genau das ist jetzt der Fall.

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