„Ein Albtraum!“ Dallinga meldet sich zu Wort

Thijs Dallinga nach seiner Verletzung. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports International)
Thijs Dallinga nach seiner Verletzung. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports International)

Ausgerechnet das Kreuzband: Nach seiner Verletzung beim 2:2 gegen Viktoria Köln ist Thijs Dallinga monatelang zum Zuschauen verdammt. Der Stürmer des 1. FC Köln äußert sich in einem emotionalen Instagram-Post.

Der Schock sitzt tief. Der 1. FC Köln leidet mit Thijs Dallinga, der sich im Testspiel gegen Viktoria Köln (2:2) eine Kreuzbandverletzung zugezogen hat und monatelang ausfallen wird. Einen Tag nach der Horrordiagnose eines jeden Profifußballers meldet sich der Niederländer nun selbst zu Wort.

„Leider ist gestern ein Albtraum zur Realität geworden“, schreibt Dallinga am Sonntagmorgen auf Instagram und versieht diesen Satz mit einem gebrochenen Herzen. „Ich kann immer noch nicht glauben, was passiert ist, es ist schwer zu akzeptieren“, gibt er Einblicke in sein Seelenleben.

Dallinga: „Ich werde alles tun“

Der Angreifer stand im Testspiel gegen Drittligist Viktoria in der FC-Startelf, verdrehte sich in der 27. Minute bei einem Zweikampf mit Tim Kloss das Knie. Dallinga konnte nicht mehr richtig auftreten, musste von zwei Betreuern gestützt werden. Die anschließende Untersuchung in der MediaPark-Klinik bestätigte, was bereits befürchtet wurde: Sein Kreuzband ist lädiert.

Erfahrungen mit derart schweren Verletzungen hat der 26-Jährige nicht. Ein Blick in seine Krankenakte zeigt: Von einer Muskelverletzung im April und einer Verletzung der Bauchmuskulatur in der Saison 2019/20 mal abgesehen, war Dallinga immer fit.

Nun dieses maximale Verletzungspech. Er gibt sich kämpferisch: „Ich werde alles tun, um so schnell wie möglich zurückzukommen. In der Zwischenzeit gebe ich dem Team und diesem tollen Verein meine volle Unterstützung, damit es trotzdem eine gute Saison wird.“

Dallinga ist lediglich vom italienischen Serie-A-Club Bologna ausgeliehen, was die Kreuzbandverletzung für seine Zukunft bedeutet, vermag wohl niemand vorherzusagen. Der FC versprach allerdings schon am Samstagabend: „Lieber Thijs, wir werden Dich in den nächsten Monaten unterstützen und sind in Gedanken bei Dir. Du wirst noch stärker zurückkommen. Wir werden Dich wieder so jubeln sehen, wie am ersten Spieltag im RheinEnergieStadion.“

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