Bittere Diagnose nach Derbysieg: „Längere Pause“ für Skhiri

Ellyes Skhiri nach seiner Verletzung. (Foto: Bucco)
Ellyes Skhiri nach seiner Verletzung. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln muss den Derbysieg gegen Borussia Mönchengladbach teuer bezahlen. Ellyes Skhiri hat sich eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen, die „eine längere Pause“ nach sich ziehen wird.

Diese Nachricht trübt die Freude über den 2:1-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach: Der 1. FC Köln muss in den kommenden Monaten auf seinen Mittelfeldchef Ellyes Skhiri verzichten. Der Tunesier hat sich am Sonntag wie befürchtet schwer verletzt.

In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit war Skhiri auf einer Trage vom Platz gebracht worden. Während Said El Mala die Geißböcke zum Derbysieg schoss, weilte der 31-Jährige bereits in der MediaPark-Klinik, um sich untersuchen zu lassen.

Fußballjahr für Skhiri wohl beendet

Am Abend folgte die Diagnose. „Das MRT ergab eine Verletzung am Sprunggelenk, die eine längere Pause nach sich ziehen wird“, heißt es in einer Mitteilung des FC. Die Profis widmeten Skhiri den Erfolg gegen den Erzrivalen, posierten bei der Party in der Kabine mit dem Trikot des Rückkehrers.

„Der Sieg ist ganz klar auch für Flaco. Es tut mir unheimlich leid für ihn“, sagte Tom Krauß, der zum Start der zweiten Halbzeit für den verletzten Routinier eingewechselt wurde. Der FC muss wohl mindestens für den Rest des Jahres auf Skhiri verzichten.

Was war geschehen? Es liefen die letzten Sekunden der ersten Halbzeit, als Florian Neuhaus mit hohem Tempo in den FC-Star krachte. Skhiri knickte mit dem rechten Sprunggelenk weg und signalisierte sofort, dass er sich verletzt hat. Er konnte den Platz nicht selbstständig verlassen, die Sanitäter eilten herbei.

Wagner: „Keine schöne Situation“

Bei der Pressekonferenz nach Abpfiff ahnte René Wagner schon, dass keine Entwarnung folgen würde: „Wir haben leider noch nichts gehört, aber es sah nicht gut aus. In der Wiederholung, die ich gesehen habe, war es keine schöne Situation. Wir hoffen das Beste für Flaco.“

Noch an der Seitenlinie hatte der FC-Trainer dem auf der Trage liegenden Skhiri erste aufmunternde Worte mitgegeben. „Ich habe ihm einfach gesagt, dass er unsere Unterstützung hat. Für uns ist er ein wichtiger Spieler.“ Nun aber müssen Wagner und der FC den zweiten langfristigen Ausfall nach dem Kreuzbandriss von Thijs Dallinga hinnehmen.

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