Während die Kollegen sich auf die Partie bei Eintracht Frankfurt vorbereiteten, war Rav van den Berg am Donnerstag in der MediaPark-Klinik. Er fehlt dem 1. FC Köln noch wochenlang. Als Abwehr-Juwel gekommen, ist seine Lage komplizierter denn je.
Peter Schäferhoff, inzwischen stolze 71 Jahre alt, ist nur noch an ausgewählten Terminen in der MediaPark-Klinik. Die nutzen dann auch die verletzten FC-Profis, um beim Mannschaftsarzt vorstellig zu werden. Wie Rav van den Berg an diesem Donnerstag. Während die Kollegen sich auf die Partie bei Eintracht Frankfurt am Freitagabend vorbereiteten, hatte der Niederländer am frühen Nachmittag die Kontrolle, wie sich seine Muskelverletzung entwickelt.
Der U21-Nationalspieler hatte sich kurz nach seiner Rückkehr aus dem Nationalteam bei einer Laufeinheit an den hinteren Oberschenkel gefasst. Diagnose: Muskelfaserriss. Der Verteidiger wird dem FC einige Wochen fehlen. Nicht, dass es groß auffallen würde: Nach einer durchwachsenen Vorbereitung spielt der Acht-Millionen-Euro-Einkauf bei Trainer René Wagner keine Rolle, ist nur noch Innenverteidiger Nummer vier und war zuletzt nicht einmal mehr im Kader.
Van den Berg hofft auf Chance nach Verletzung
Nun kann er sich nicht einmal mehr im Training zeigen. Der einstige Top-Einkauf ist durch die Verletzung am vorläufigen Tiefpunkt angekommen. Van den Berg, der letztmals in der vergangenen Rückrunde in Frankfurt spielte, hofft dennoch, dass die Mannschaft den eingeschlagenen Weg weiterverfolgt. „Ich habe mich sehr über den Derby-Sieg gefreut, die Erleichterung war groß, denn das nimmt schon viel Druck. Ich glaube, wir können auch in Frankfurt etwas holen“, sagt er zum GEISSBLOG.
Van den Berg selbst wird dann in Köln in der Reha arbeiten, denn es wartet ein langer Weg zurück auf den Verteidiger: Erst gesund werden, anschließend konkurrenzfähig beim FC und dann in der Bundesliga. Oder kommt es zu einer Luftveränderung im Winter? Zuletzt galt West Ham United als Interessent (der GEISSBLOG berichtete). Dafür muss van den Berg (FC-Vertrag bis 2030) an Dingen wie Präsenz und Zweikampfhärte arbeiten. Einen Trost hat der 22-Jährige: Ab jetzt kann es für ihn in Köln nur noch aufwärts gehen.







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