Einzelkritik: Zwei Sechsen und eine Eins beim Pokal-Auftakt

Der 1. FC Köln hat sich mit Ach und Krach in die nächste Runde des DFB-Pokals gerettet. Eine gerade in der ersten Halbzeit indiskutable Leistung bescherte den Geißböcken langes Zittern, ehe Ellyes Skhiri den FC kurz nach seiner Einwechslung mit dem Ausgleich erlöste. Trotzdem reichte es am Ende gegen den Viertligisten nur zum Weiterkommen nach Elfmeterschießen (5:3), wo Neuzugang Marvin Schwäbe zum Matchwinner wurde. Entsprechend fallen nach dem Pflichtspiel-Auftakt auch die Noten & Zeugnisse der FC-Profis aus. 

Die Zeugnisse der FC-Profis

3 Kommentare
  1. Björn sagte:

    Liebes Geissblog-Team,
    ich finde das Bewerten nach Schulnoten für Fußballer (oder generell für Sportler) sehr 90er. Auf welcher Grundlage basieren diese Bewertungen? Anders als in der Schule gibt es hier keine Inhalte die erfüllt werden müssen um eine entsprechend gute Benotung zu erhalten. Diese Noten sind subjektiv und deshalb weder fair gegenüber Spieler oder dessen Leistung. Auch Sympathie kann in diese Bewertung einfließen. Ich möchte nicht zu weit ausholen, aber nach den Geschehnissen um Robert Enke hieß es einheitlich, man solle und müsse vorsichtig sein, was das Bewerten von Leistungen angeht. Mehr Feingefühl, sensibler sein im Umgang miteinander.

    Das Easy nicht seinen besten Tag hatte, weiß er selbst. Wenn er dann hier von euch noch eine 6 aufs Brot geschmiert bekommt, hilft das niemandem. Was bedeutet denn eigentlich diese 6 in Bezug auf Schulnoten? Entweder ich habe abgeschrieben und bin erwischt worden oder ich habe in einer Matheklausur statt addiert, alles subtrahiert und somit komplett falsche Ergebnisse. Soll heißen, ich habe wirklich alles falsch gemacht. Das er es besser kann, hat er bereits bewiesen und auch von euch wurde er in der Vorbereitung gelobt. Man muss sich überlegen was es mit dem Spieler macht, hier eine 6 lesen zu müssen, die noch nicht mal auf Fakten basiert, weil diese einfach nicht existent sind. Der Trainer wird ihn sicherlich auch nicht gleich benoten, denn immerhin hat er 77 Minuten gespielt. Was nach eurer Wertung abenteurlich wäre.

    Klar, wir alle sind Fans und bewerten die Leistungen der Spieler. Das ist auch teil eures Jobs. Auch die Spieler nehmen mit Beginn ihrer Karriere so etwas in Kauf. Es geht vielen so, die in der Öffentlichkeit stehen. Aber, diese Benotung ist fehl am Platz. Schreibt eure Meinung und wie ihr den Spieler gesehen habt. Das muss doch reichen. Die wenigsten von uns haben eine Ahnung wie es ist, ein Rechtsverteidiger in einer Bundesligamannschaft zu sein.

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    • Jose Mourinho sagte:

      Mal locker bleiben und nicht mit der Enkekanone auf Geissblogspatzen schießen. Noten sind immer subjektiv und werden nicht mal in der Schule abgeschafft, obwohl sie dort wesentlich mehr das Leben und die Empfindlichkeit des Einzelnen tangieren als hier, wo ich mal frech behaupte kaum ein Spieler nimmt sie überhaupt zur Kenntnis.

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      • Björn sagte:

        Nope, in der Schule sind Noten alles andere als Subjektiv. Frag mal die Spieler was sie nach einem Spieltag als erstes tun. Richtig, ihre Kicker-Note anschauen. Und ich würde mal frech behaupten, dich würde eine 6 auch nicht glücklich stimmen wenn du weißt, dass deine Leistung nicht gut war.

        Beim Thema Benotung kommen wir wohl nicht auf einen Nenner. ;) Ich habe den Sinn dahinter im Sport noch nie verstanden. Vor allem weil diejenigen die beurteilen gar keine Ahnung haben wie es auf dem Platz abläuft, weil sie nie Profi waren.

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