Hector Bologna

Die Viererkette steht! „Der Rest kommt von alleine“

Der 1. FC Köln hat gegen den FC Bologna nicht nur mit 1:0 (0:0) gewonnen. Die Geissböcke haben auch an Sicherheit gewonnen. Gegen die Italiener spielte die Elf von Trainer Peter Stöger in einem 4-4-2-System mit Viererkette. Die Erkenntnis des Tages lautete eindeutig: Die Defensive steht.

Kitzbühel – Viel wird dieser Tage bei den Kölnern über die Dreierkette diskutiert. In den bisherigen Testspielen ließ FC-Coach Stöger sie trainieren. Die Ergebnisse waren nur bedingt erfreulich, aber auch nur bedingt aussagekräftig aufgrund der hohen körperlichen Belastung während dieser Testspiel-Phase.

Egal, ob die Dreierkette klappt: Die Viererkette steht!

Das hat sich nun verändert. In Kitzbühel geht es vermehrt um die taktische Ausrichtung, um Abläufe, Automatismen, um die Herausarbeitung der Spielideen für die kommende Saison. Die Dreierkette spielt in den Gedanken von Peter Stöger eine wichtige Rolle, soll das 3-5-2-System doch gerade gegen tief stehende Gegner mehr Möglichkeiten im Spiel nach vorne liefern.

Das Spiel gegen den FC Bologna zeigte dagegen: Egal, wie erfolgreich die Arbeit an der Dreierkette sein wird, die Viererkette steht. Torhüter Thomas Kessler war bis auf wenige Ausnahmen am Dienstag beschäftigungslos. Obwohl Bologna mit schnellen Kontern versuchte, den FC in Bedrängnis zu bringen, stimmte die Abstimmung in der FC-Defensive. Stöger überschlug sich zwar nicht gerade vor Begeisterung ob der gezeigten Gesamtleistung, lobte aber vor allem die Defensive. „Wir waren relativ gut organisiert. Das war viel besser als gegen Fortuna Köln.“ Und weiter: „Ich habe verlangt, dass die Organisation stimmt, dass die Abstimmung besser ist. Nach vorne geht es immer besser, aber ich bin nicht unzufrieden.“

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