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Freiwillige Spende und weiter keine Einigung mit den Fans

Der 1. FC Köln will künftig bei verbalen Beleidigungen seiner Fans gegen Dietmar Hopp eine Spende an die Sepp-Herberger-Stiftung entrichten. Auch in der Frage genehmigter Choreografien gibt es keine Annäherung mit der Anhängerschaft.

Köln – Dass der Effzeh zuletzt 64 Stadionverbote aussprach, war das Ergebnis der diversen Vorfälle in der vergangenen Saison. Zwar blieben große Skandale weitgehend aus, doch dass sich Klub und organisierte Fan-Szene seit Monaten nicht mehr grün sind, ist ein offenes Geheimnis.

Streit um Choreografien dauert weiter an

Der 1. FC Köln fühlt sich von einigen Anhängern seit der groß angelegten Choreografie zum 20-jährigen Jubiläum der Wilden Horde hinters Licht geführt. Damals war das große Banner in der Südkurve nach Abnahme durch den Klub noch durch weitere Elemente verändert worden, sodass hinterher der DFB ermittelte. Die Anhänger dagegen fühlen sich schon länger gegängelt, nicht nur von der Polizei und dem Verband, sondern auch durch den Klub, der sich den Behörden und dem DFB nicht klar genug entgegen stellt.

Dieser Zustand wird wohl noch weiter anhalten. Wie nun zu erfahren war, ist eine Einigung im Streit um die Choreografien nicht in Sicht. Aktuell verzichten die Fan-Gruppierungen auf bildhafte Unterstützung in der Kurve, da diese nun persönlich angemeldet werden müssen und der Anmelder die Verantwortung auch in Haftungsfragen übernehmen muss. Im Falle der Wilden-Horde-Choreografie hätte der Effzeh dann eine Geldstrafe des Verbandes an den Verantwortlichen weiterreichen können.

Für welche Choreo-Strafen wird gehaftet?

Dies halten die Fans für unangemessen, obwohl es zunächst nur um solche Strafen gehen würde, die entstünden, sollten Choreografien nach der Genehmigung noch einmal abgeändert werden. Doch die Anhänger fürchten, in Zukunft auch dann in Haftung genommen zu werden, sollten auch abgenommene und unveränderte Choreos bestraft werden. Ein Vorwurf, den der FC bislang nicht entkräften konnte.

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