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Simon Zoller im Kampf gegen die Etablierten

Peter Stöger spricht von einer „interessanten Vorbereitung“ und von einer „hohen Leistungsdichte“ beim 1. FC Köln. Kurz: von einem harten Konkurrenzkampf um die Stammplätze. Der GEISSBLOG.KOELN betrachtet in den kommenden Tagen jede Position und sagt, welcher Spieler sich Chancen auf einen Stammplatz ausrechnen kann. Heute im Kader-Check: der linke Flügel.

Köln – Der 1. FC Köln hat am Mittwoch das Training am Geißbockheim wieder aufgenommen. Es geht in den Endspurt der Vorbereitung. Am Wochenende steht der Colonia Cup im RheinEnergieStadion an, der letzte große Test für Trainer Peter Stöger, um seine vermeintliche Startelf für das Pokalspiel beim SV Meppen am 8. August zu testen. Gut möglich, dass Simon Zoller dann wieder auf dem linken Flügel ran darf. Denn dort bringt der Stürmer seine Stärken voll ein.

Ich werde nicht zurückstecken

Zoller macht den arrivierten Kräften auf links ordentlich Dampf. Im Trainingslager in Kitzbühel bekam der 24-Jährige für seine Vorstellung gegen den SC Cambuur von Trainer Stöger eine Menge Lob. Auffällig seine Arbeit gegen den Ball, auffällig die weiten Wege, die er auch defensiv zurücklegte, auffällig, wie häufig er am Abfangen gegnerischer Angriffe beteiligt war. Und auch offensiv machte er seine Sache gut, war durch seine Schnelligkeit und seinen Zug zum Tor eine Bereicherung auf dem Flügel.

„Ich werde dieses Jahr nicht zurückstecken“, ließ er jüngst über den „Express“ wissen. „Ich will so viele Spiele wie möglich machen – auch auf Positionen, die für mich vielleicht ungewohnt sind.“ Damit hat er seinen Teamkollegen eine harte Nuss zum knacken gegeben. Ob Slawomir Peszko und Dusan Svento, die beiden klassischen Flügelflitzer im Kader, die sich nun plötzlich weiter hinten in der Hierarchie wiederfinden. Oder die eher zentraleren Spieler wie Milos Jojic, Leonardo Bittencourt, Kazuki Nagasawa und Yuya Osako, die auch auf links spielen könnten.

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