Jörg Schmadtke und Peter Stöger im intensiven Gespräch am Trainingsplatz.

Ein gefährliches Gefühl und widersprüchliche Fakten

Dass das zweite Jahr nach dem Aufstieg erneut schwer werden würde für den 1. FC Köln, hatten eigentlich alle erwartet. Auch die Fans. Dass der beste Saisonstart seit 19 Jahren dann Begehrlichkeiten weckte, war verständlich und brachte die Sehnsucht nach besseren Zeiten zum Ausdruck. Das Problem: Auf den gelungenen Saisonstart folgte eine Phase, mit der selbst die größten Pessimisten nicht gerechnet hatten.

Köln – 13 Tore hatte der FC in den ersten acht Spielen erzielt. In den folgenden acht (inklusive Pokal in Bremen) folgten gerade einmal zwei Treffer. Man muss kein Prophet sein, um zu wissen: Hätten die zweiten acht Spiele zu Saisonbeginn stattgefunden, hätte sich der FC in einer veritablen Krise wiedergefunden.

Diskutieren wir über Gefühl oder Fakten?

Dass es diese Stand 7. Dezember 2015 nicht gibt, ist dem Fakt geschuldet, dass auf der Habenseite weiter 20 Punkte stehen. Zudem holte der FC trotz seiner eklatanten Abschlussschwäche mit gerade einmal zwei erzielten Toren in sieben Ligaspielen immerhin sechs Punkte. Selbst, wenn der FC diesen Punktschnitt (0,85) beibehalten sollte, könnte es bei ausbleibenden 19 Bundesliga-Partien bis zum Ende der Saison noch immer mit dann 36 Punkten zum Klassenerhalt reichen – wenn auch nur ganz knapp.

Grundsätzlich also sprechen die Fakten dafür, dass der FC weiter auf Kurs ist. Alleine das Gefühl ist ein anderes. Das gibt auch Jörg Schmadtke zu. “Ich bleibe dabei: Wir haben 20 Punkte”, sagte der FC-Geschäftsführer dem GEISSBLOG.KOELN. “Es bleibt aber das Gefühl, dass wir einige Punkte liegen gelassen haben. Es stellt sich also die Frage: Diskutieren wir über das Gefühl oder über die Fakten?”

Weiterlesen – Schmadtke fordert: “Wir müssen die Emotionalität rausnehmen!”

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