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Effzeh-Profis feilen an Standards – ohne Heintz

Dominique Heintz hatte es nach dem Spiel gegen den VfB Stuttgart angesprochen: Man müsse sich beim 1. FC Köln vielleicht mal wegen der Standard-Schwäche zusammensetzen. Das Problem: Heintz fehlt seit Montag wegen einer Erkältung und verpasste so das Eckentraining am Dienstag.

Köln – Die Bälle regneten von beiden Seiten in den Strafraum: mal mit Zug zum Tor, mal mit Effet vom Gehäuse weg. In der Mitte knubbelten sich die Angreifer und Verteidiger: alles, was köpfen und verteidigen konnte, die Defensive zunächst wie gewohnt in der Raumdeckung, später dann in Manndeckung.

Weil die Geissböcke erst am Sonntag beim VfL Wolfsburg antreten, nutzte Trainer Peter Stöger den zusätzlichen Trainingstag in der Woche, um mit seinen Spielern neben Stabilisationsübungen auch Standards zu trainieren. „Wir machen das des öfteren im Geheimtraining. Dieses Mal ist es auf den Tag gefallen, den wir diese Woche zusätzlich haben“, sagte Marcel Risse, der einer der Flankengeber von den Eckfahnen aus war.

Was Stöger von seinen Spielern im Training – und auch in den Spielen – erwartet, erklärte er im Anschluss: „die Flanken gut bringen, defensiv gut verteidigen und offensiv gut in die Kopfbälle gehen.“ Klingt wie ein einfaches Rezept, ist aber Schwerstarbeit, wie selbst bei Klubs wie dem FC Liverpool in England jüngst zu beobachten war. Das Team von Jürgen Klopp hat in dieser Saison die meisten Gegentore nach Ecken in der Premier League kassiert.

Niemand konnte etwas erkennen

Aber auch offensiv muss der 1. FC Köln zulegen. Die letzten Standardtore erzielte der Effzeh im Derby bei Bayer Leverkusen. Das soll in der Rückrunde besser werden. „Es gibt Spezialisten“, sagte Stöger mit Blick auf die ausführenden Schützen. „Aber es ist auch eine Frage der Konzentration, wie die Bälle geschlagen werden.“ Am Dienstag ließ der Österreicher gleich sechs Schützen die Bälle ins Zentrum schlagen. Weil die Einheit öffentlich war, ließ sich der FC aber nicht zu sehr in die Karten schauen. „Wir haben heute alles durchgemischt. Es hat nicht wirklich jemand etwas erkennen können.“

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