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Köln bangt um Heintz – diese Optionen hat Stöger

Dominique Heintz liegt flach. Den Innenverteidiger des 1. FC Köln hat ein grippaler Infekt erwischt. Noch zeigen sich die FC-Verantwortlichen optimistisch, dass der 22-Jährige am Sonntag gegen den VfL Wolfsburg auflaufen kann, zumal Heintz ein Schlüsselspieler im Kölner Spiel ist. Dennoch muss sich Trainer Peter Stöger mit den Optionen befassen, falls der Linksfuß doch ausfällt.

Köln – Wenn ein Spieler ausfällt, sagt Peter Stöger gerne, dass er bei seinen Schützlingen im Normalfall nichts riskieren möchte. Verletzungen sollen nicht noch einmal aufbrechen, Krankheiten nicht noch einmal zurückkehren. Rückfälle jedweder Art versuchen sie beim Effzeh so gut es geht zu vermeiden. Spieler setzen eher mal ein Spiel aus, ehe sie durch eine zu frühzeitige Belastung länger ausfallen.

Alexander Bade und Peter Stöger. (Foto: GBK)

Alex Bade und Peter Stöger. (Foto: GBK)

Zentrale Rolle in den spieltaktischen Überlegungen

Bei Dominique Heintz klingen die Worte etwas anders. „Spätestens Sonntag“, sagte Stöger am Mittwoch kurz angebunden, wäre es günstig, wenn Heintz wieder fit wäre. Im Abschlusstraining am Samstag will er ihn dabei haben. Sonst wird es mit einem Einsatz bei den Wölfen nichts werden. Am Geißbockheim setzen sie auf das Prinzip Hoffnung und werden so lange wie möglich mit einer Entscheidung warten. Denn Heintz nimmt eine zentrale Rolle in Stögers spieltaktischen Überlegungen ein.

Dessen Aufbau aus der Innenverteidigung mit öffnenden Pässen über die linke Seite ist ebenso wichtig für die Zuverlässigkeit des 22-Jährigen in der Defensive. Gegen die spielstarken Wolfsburger wäre ein Ausfall Heintz‘ ein schwerer Schlag für Köln. Mit dem Neuzugang würde ein zweikampfstarker, auch unter Druck passsicherer und schneller Defensivspieler wegfallen, der sich in Köln in kürzester Zeit zu einem festen Anker im Team entwickelt hat.

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