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Trotz Führung! Schwacher FC geht gegen den VfB baden

Der 1. FC Köln hat den Auftakt in die Bundesliga-Rückrunde 2015/16 mächtig verhauen. Gegen den VfB Stuttgart kassierte das Team von Peter Stöger eine verdiente 1:3 (1:1)-Niederlage. Vor ausverkauftem Haus im RheinEnergieStadion konnte der Effzeh nur selten überzeugen. Da half auch keine frühe Führung durch Anthony Modeste.

Köln – Wenn das erste Spiel über Glück oder Unglück eines Sondertrikots entscheidet, sollte der 1. FC Köln das diesjährige Karnevalstrikot ganz schnell wieder einmotten. Im roten Dress zur diesjährigen Session holten sich die Geissböcke eine verdiente Pleite gegen den VfB ab und konnten nur selten die Leistung zeigen, mit der sie vor Weihnachten den BVB mit 2:1 besiegt hatten.

Die Roten Funken spielten die FC-Hymne vor der Partie gegen den VfB Stuttgart. (Foto: MV)

Die Roten Funken spielten die FC-Hymne vor der Partie gegen den VfB Stuttgart. (Foto: MV)

Peter Stöger hatte sich überraschend für Kevin Vogt neben Matthias Lehmann im zentralen Mittelfeld entschieden. Zudem spielte Yuya Osako neben Anthony Modeste im Angriff. Der VfB aber erwischte den besseren Start und kam durch Christian Gentner zur ersten Chance, bei der Timo Horn beide Fäuste zur Hilfe nehmen musste (10.). Nach einer Viertelstunde wurde Osako auf Kölner Seite dann zum Schlüsselspieler für die beste Phase des FC. Der Japaner ließ sich immer tiefer ins Mittelfeld fallen und war so Ausgangspunkt fast jeden Angriffs der Geissböcke. Ob über rechts oder links, Osako war an allen gefährlichen Aktionen beteiligt.

Kölle-Alaaf-Rufe verstummen schnell

So auch am Elfmeter, den Marcel Risse nach einem Foul von Georg Niedermeier zugesprochen bekam. Anthony Modeste trat an und verwandelte eiskalt zur umjubelten Führung (19.). Doch die „Kölle Alaaf“-Rufe in Müngersdorf verhallten schnell. Erst konnte Matthias Lehmann nach einer halben Stunde noch knapp vor Filip Kostic am langen Pfosten retten. Dann unterlief Pawel Olkowski auf rechts im Spielaufbau ein folgenschwerer Fehler. Kostic lief ihm davon, flankte in die Mitte, wo Timo Werner Horn zu einer Parade zwang. Weil der Kölner Keeper den Ball aber nicht festhalten konnte und Daniel Didavi gedankenschneller als Jonas Hector war, stand es nach 37 Minuten 1:1.

Weiterlesen: Achtes Kopfball-Gegentor für den Effzeh

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1 Antwort
  1. brostewitz
    brostewitz says:

    …na das war hoffentlich ein schuss vor den bug zur rechten zeit, also wer von den spielern das immer noch nicht weiß das du in der bl 100 % geben mußt und nicht mit hacke, spitze eins, zwei, drei gewinnst, der sollte aber sehr schnell dazu lernen ! auch heute wieder hat mir der allerletzte biss und wille gefehlt, da war der vfb uns weit vorraus ! und um auf die standards zu kommen, sollte der trainer da nicht langsam mal reagieren und taktisch etwas ändern ? wie kann einer der kleinsten beim eckball unbedrängt zum kopfball kommen ? laut statistik sind wir damit die letzten in der tabelle ! muß man da nicht irgend etwas ändern ? jetzt kommen 2 schwere auswärtsspiele – mal sehen wo wir dann stehen !?

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