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"Durchwachsen!" Stöger watscht schwachen Jojic ab

 

Was ist bloß los mit Milos Jojic? Gegen Rot-Weiß Erfurt lieferte der Serbe des 1. FC Köln ein schauderhaft schlechtes Testspiel ab. Nichts gelang dem 23-Jährigen. Zudem versuchte er immer wieder zu zaubern, anstatt mit klaren Aktionen dem Spiel der Mannschaft weiterzuhelfen. In dieser Verfassung ist Jojic für den Rest der Saison keine Option mehr.

Erfurt – Sieben Spiele sind es noch in der Liga. Der Effzeh ist noch nicht gerettet, braucht noch Punkte. Die zu holen ist die einzige Aufgabe, die Peter Stöger in den kommenden Wochen sieht. „Wenn wir die schon hätten, könnten wir andere Dinge machen“, sagte er kürzlich. Nur: Zu den 33 Punkten müssen noch ein paar dazu kommen, um den Klassenerhalt perfekt zu machen und das Saisonziel von „40 plus“ zu erreichen.

Keine einzige gelungene Aktion

Ohne eine einzige gelungene Aktion in Erfurt: Milos Jojic. (Foto: GBK)

Ohne eine einzige gelungene Aktion in Erfurt: Milos Jojic. (Foto: GBK)

Ob Jojic dabei noch einmal wird mithelfen dürfen? Geht es nach den Eindrücken der Partie in Erfurt, ist das kaum vorstellbar. „Durchwachsen“ war das einzige, was Stöger zur schwachen Partie des offensiven Mittelfeldspielers sagte. Mehr war auch nicht nötig gewesen. Jojic hatte in der Zentrale agieren dürfen, auf seiner Lieblingsposition. Gegner war ein Drittligist gewesen, eine Mannschaft, gegen die Jojic im Normalfall alle Qualitäten mitbringen müsste, um zu brillieren.

Einzig: Nach zwei misslungenen Hackentricks in der ersten Viertelstunde schien der Serbe jeden Spaß am Spiel bereits verloren zu haben. Drei Schussversuche aus der Distanz, kein einziger kam gefährlich aufs Tor. Viele Ballverluste, viele Fehlpässe. Und seine letzte gute Aktion, ein Alleingang in der zweiten Hälfte über die linke Seite, endete in einem Schuss, der als solcher den Namen nicht verdient hatte.

Erhoffte Leistungsexplosion wird zur Implosion

„Irgendwann muss Jojic liefern“, hatte Sportchef Jörg Schmadtke kürzlich in der „Bild“ gesagt. Man habe zwar Geduld und die Hoffnung, dass es zu einer „Leistungsexplosion“ kommen würde. Am Dienstag jedoch war Jojic eher implodiert. Stöger wird sich genau überlegen, ob er in den kommenden Wochen überhaupt auf den Serben setzen kann. In der Verfassung von Dienstag ist das jedenfalls kaum vorstellbar.

 

3 Kommentare
    • Nick
      Nick says:

      Druck von Außen sehe ich auch nicht. Der hat eigentlich sehr wenig Druck bekommen. Was mit dem los ist? Keine Ahnung! Habe ihn schon zu Beginn der Saison gegen Kreisligisten gesehen und nicht mal da ist er positiv in Erscheinung getreten, da sind mir eher Özcan und Hartel positiv aufgefallen… aber der Jojic hat ja am Anfang in Dortmund gut überzeugt… ich glaub der hat voll die Selbstzweifel bekommen, der muss mal wohin wo er paar Spiele am Stück machen kann – Leihe nach Holland, Österreich oder Schweiz… wäre besser schon in der Winterpause gemacht worden…

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