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"Ich finde Pepe gut!" Heintz ist nicht mehr der Neue

Gerade 23 Jahre alt geworden, startet Dominique Heintz in seine zweite Bundesliga-Saison mit dem 1. FC Köln. Der Innenverteidiger gilt als gesetzt und war der erste jener Spieler, die sich langfristig bis 2021 an den Effzeh gebunden haben. Im Interview mit dem GEISSBLOG.KOELN spricht der Pfälzer über Pepe, Boateng, Horn und den Saarländer Hector.

GBK: Herr Heintz, Sie haben am Montag Ihren 23. Geburtstag gefeiert. Herzlichen Glückwunsch nachträglich!
DOMINIQUE HEINTZ: Vielen Dank!

Haben Sie die Zeit gefunden zu feiern?
Ruhig, aber ja. Meine Eltern waren da, meine Freundin, mein bester Freund ist auch noch überraschend gekommen. Wir waren gemütlich essen und haben anschließend noch zusammen gesessen und uns ein Stück Kuchen gegönnt.

Ich bin ja jetzt nicht mehr der Neue

Haben Sie sich etwas vorgenommen für das neue Lebensjahr?
Sportlich oder privat?

Beides.
Erst einmal wünsche ich mir, dass ich selbst, aber natürlich alle um mich herum gesund bleiben und keine traurigen Nachrichten eintreffen. Und sportlich bin ich ehrgeizig genug, um auf das alte Jahr aufzubauen. Ich möchte mitnehmen, was passiert ist und mich weiter verbessern.

Dominique Heintz und Peter Stöger haben ihren Spaß. (Foto: GBK)

Dominique Heintz und Peter Stöger haben ihren Spaß. (Foto: GBK)

Als Stürmer kann man sich Tore vornehmen. Nimmt man sich als Verteidiger bessere Zweikampfwerte vor?
Ich schaue nicht so auf diese Statistiken. Es ist das Gefühl, das ich wieder haben möchte, noch konstanter und noch abgeklärter zu spielen. Ich habe jetzt ein Jahr Bundesliga hinter mir, kenne die Liga, die Klubs, die Gegenspieler. Jetzt bin ich ja nicht mehr der Neue.

Pepe ist ein harter Hund, eine echte Maschine

Haben Sie sich bei den Verteidigern der EM in Frankreich was abgeschaut, das wir künftig bei Ihnen sehen werden?
Mats Hummels und Jerome Boateng waren natürlich überragend. Hummels‘ Spieleröffnung ist absolute Weltklasse, Boateng hat gefühlt jeden Ball gewonnen, sein Stellungsspiel geht kaum besser. Da kann man sich eine Menge abschauen. Man weiß ja, wie schwer das ist.

Portugal ist mit Pepe in der Innenverteidigung Europameister geworden. Ein Mann, der die Fußball-Fans spaltet. Wie denken Sie über ihn?
Ich finde Pepe gut, er ist ein Weltklasse-Verteidiger. Er kommt über den Willen, den Ehrgeiz, die Aggressivität. Der Typ ist eine echte Maschine. Er hat sich nach dem Finale ja übergeben, der gibt wirklich immer alles. Wenn man unsere Stürmer fragen würde, ob sie gegen ihn spielen wollten, würden sie wahrscheinlich sagen: ‚Ja, klar, aber einfach wird’s nicht.‘ Das ist ein harter Hund.

Weiterlesen: „Jonas ist zwar ein Saarländer, aber das kriege ich schon hin“

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