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Viererkette: Darum blieb für Heintz nur die Ersatzbank

Rund um das 2:0 des 1. FC Köln gegen den SV Darmstadt 98 ging eine Personalie im Jubel etwas unter. Dominique Heintz hatte das Spiel von der Bank aus verfolgen müssen. Eine überraschende Personalie, zumal Trainer Peter Stöger im Vergleich zum DFB-Pokal-Spiel die Viererkette auf gleich drei Positionen umbaute. 

Köln – Der 1. FC Köln hält zwei beachtliche Serien. In der Bundesliga sind die Geissböcke saisonübergreifend seit sechs Spielen ungeschlagen – in Pflichtspielen gar seit sieben. Alle Spiele zusammen genommen – Testspiele, Pokal und Liga – hat der Effzeh zudem seit fünf Spielen (Bologna, Eibar, Mainz, BFC Preussen, Darmstadt) kein Gegentor mehr kassiert.

Gesamtbild: Heintz aus Leistungsgründen draußen

Gegen Darmstadt baute Peter Stöger seine Abwehr trotzdem auf drei Positionen um. Konstantin Rausch hinten links musste er verletzungsbedingt ersetzen. Den Gegenpart auf rechts bildete wieder Frederik Sörensen, der schon in der Vorsaison gezeigt hatte, dass er diese Rolle gut ausfüllen kann. Im Zentrum setzte Stöger allerdings nicht auf Dominique Heintz, der in der Vorsaison noch 33 Spiele absolviert hatte. Für ihn kam Mergim Mavraj zum Einsatz. Besonders die vier nominellen Innenverteidiger stehen in einem immensen Konkurrenzkampf. Nach dem Wochenende erklärte Peter Stöger seine Personalentscheidungen. Das sagte der FC-Coach über…

…Dominique Heintz: „Der Kader ist ziemlich ausgeglichen, das habe ich immer gesagt. Und vor dem Pokal habe ich auch klar gesagt: Seid nicht überrascht, wenn es in der Meisterschaft anders aussieht! Berlin war kein Maßstab. Heintzi hat dort Pluspunkte sammeln können, aber es war ein Sechstligist. Die Abstimmung war aber trotzdem nicht optimal. Wir hatten in den Testspielen davor schwerere Gegner. Dazu bewerten wir die Trainingsarbeit. So ergibt sich dann ein Gesamtbild.“

Weiterlesen: So denkt Stöger über Mavraj, Maroh und Sörensen

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