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"Wir versuchen, etwas Großes auf die Beine zu stellen"

Der 1. FC Köln hat mit den langfristigen Vertragsverlängerungen von Jonas Hector, Leonardo Bittencourt und Anthony Modeste ein Ausrufezeichen gesetzt. Vor allem in Hectors Fall, der unter anderem ein Angebot des FC Barcelona vorliegen hatte, ist die weitere Zusammenarbeit ein echter Coup. Die Vertragsverlängerungen sind nicht nur ein Signal an die eigenen Spieler, den Verein und die Fans, sondern insbesondere auch an die Konkurrenz. Die Arbeit in Köln verfolgt weiter einen langfristigen Weg.

Köln – Es war das Ende der Spielerpräsentation bei der Saisoneröffnung, als Manager Jörg Schmadtke Moderator Michael Trippel das Mikrofon aus der Hand nahm und den knapp 40.000 FC-Fans die frohe Botschaft verkündete: Jonas Hector und Leonardo Bittencourt haben ihre Verträge in der Domstadt langfristig bis 2021 verlängert. Die Anhänger des 1. FC Köln brachen in Jubel aus, ehe Schmadtke geendet hatte.

Der Effzeh kontert den Transfer-Wahnsinn

Unterschrieb bis 2021: Jonas Hector. (Foto: GBK)

Unterschrieb bis 2021: Jonas Hector. (Foto: GBK)

Hector, deutscher Nationalspieler und EM-Held gegen Italien, bleibt dem Effzeh also nicht nur bis 2018, sondern weit darüber hinaus treu. Der ursprüngliche Kontrakt von Leonardo Bittencourt lief gar noch bis 2019, doch auch der Kreativspieler und Publikumsliebling verlängerte vorzeitig um zwei Jahre bis 2021. Dass in beiden Verträgen keine Ausstiegsklauseln verankert sind – zumindest so lange die Geissböcke erstklassig bleiben – setzt dem ganzen die Krone auf. Zuvor hatte bereits Anthony Modeste seinen Vertrag in der Domstadt verlängert – ebenfalls bis 2021. Der französische Torjäger war der erste von drei Leistungsträgern, die dem Effzeh auch in den kommenden Jahren die Treue halten werden.

Wie erwartet freuten die Personalien alle beim Effzeh, auch Trainer Peter Stöger. „Das ist eine super Geschichte. Das sind drei Spieler, die wir längerfristig an den Verein binden konnten. Es wird das bestätigt, was wir immer wieder sagen.“ Was Stöger damit meinte? Dass sich der Effzeh seit einiger Zeit in einer Situation befindet, in welcher der Klub seine Spieler nicht mehr unbedingt ziehen lassen muss. Der Verein verfolgt ein klares Konzept und bietet den Spielern nicht nur sportlich eine hervorragende Perspektive. Er stellt sich damit klar gegen den Wahnsinn, der aktuell an den internationalen Transfermärkten herrscht.

Weiterlesen: „Verträge stellen beim aktuellen Transfergebaren einen Schutz dar“

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