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Gab es schon Anfragen anderer Vereine, Herr Stöger?


Peter Stöger befindet sich in seinem vierten Jahr als Trainer des 1. FC Köln. Der Österreicher macht sich viele Gedanken: über die Sicherheit seines Jobs beim Effzeh, über seine Trainerkollegen, über die Ziele der Geissböcke und den nächsten Gegner.

Köln – Im Interview mit dem GEISSBLOG.KOELN macht der 50-Jährige dem Klub eine Liebeserklärung: „Es gibt für mich nichts besseres als den Effzeh.“ Was er damit meint, ob es schon Anfragen für ihn gegeben hat und wen er besonders bewundert.

Peter Stöger hat allen Grund zur Freude. (Foto: MV)

Peter Stöger hat allen Grund zur Freude. (Foto: MV)

GBK: Herr Stöger, haben Sie Carlo Ancelotti eigentlich schon kennen gelernt?
PETER STÖGER: Also bitte, ich komme aus Österreich. (lacht) Woher soll ich ihn kennen? Ich kenne ihn aus dem Fernsehen.

Als Österreicher gibt es im Fußball keine Chance, einen Mann wie Ancelotti kennen zu lernen?
Wissen Sie, das ist unser versteckter Minderwertigkeitskomplex.

Als Österreicher?
Als Fußballer! Unsere Skifahrer würden so etwas nie sagen. (lacht)

Wussten Sie, dass Ancelotti schon mal gegen den Effzeh gespielt hat?
Wirklich? Nein!

Ein Trainer, der mich beeindruckt, ist Christian Streich

Mit dem AS Rom. Das ist jetzt 33 Jahre her. Im UEFA-Cup. Das Hinspiel gewann Köln zuhause mit 1:0, auswärts gab es dann ein 0:2.
Das ist der Beweis, dass richtig gute Kicker auch richtig gute Trainer werden können.

Beziehen Sie das auch auf sich?
Um Gottes Willen, nein. (lacht)

Welche Trainer beeindrucken Sie?
(denkt lange nach) Es wäre einfach, jetzt jemanden wie Zinedine Zidane zu nennen. Ich finde aber richtig beeindruckend, was mein Kollege Christian Streich in Freiburg macht. Das imponiert mir. Eine Mannschaft, die absteigt, baut er um und holt sie mit einer gefühlten Selbstverständlichkeit wieder hoch. Er spricht die Sachen an, wie er sie sieht. Das finde ich sehr erfrischend. Er ist ein Mensch, der etwas zu sagen hat.

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