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Die Lage der Liga: Wer bleibt oben, wer rutscht noch ab?

13. VfL Wolfsburg, 6 Punkte

Bei den Wölfen hapert es vor allem im Sturm. Nur vier Treffer in sechs Partien sind weit vom Anspruch des VfL entfernt. Sinnbild der Flaute ist Neuzugang Mario Gomez, der immer noch auf sein erstes Tor wartet. Sollte vorne der Knoten platzen, sind die Wolfsburger auch nach dem mäßigen Start noch ein Kandidat für die Top sechs. Doch bislang präsentiert sich die Hecking-Elf enttäuschend und weit von dem entfernt, was sich Yannick Gerhardt versprochen hatte, als er „mit internationalen Ambitionen“ in die Autostadt gewechselt war.

14. SV Darmstadt 98, 5 Punkte

Trainer weg, etliche Stammspieler verloren – viele sahen im SV Darmstadt schon das zweite Tasmania Berlin. Doch die Lilien zeigen auch unter Norbert Meier, dass mit Einsatz und mannschaftlicher Geschlossenheit einiges möglich ist. Trotzdem wäre es eine wohl noch größere Sensation als der letztjährige Klassenerhalt, wenn den 98ern dieser Coup erneut gelingen würde.

15. Werder Bremen, 4 Punkte

Nach dem desolaten Auftritt bei Borussia Mönchengladbach musste Trainer Viktor Skripnik nach nur drei Spielen gehen. Alexander Nouri wurde von der U21 zum Chef der Profis befördert. Immerhin vier Punkte konnte er mit dem Team sammeln. Dennoch gehört der Kader der Bremer zu den schwächsten der Liga, weist eklatante Mängel auf, vor allem in der Defensive. Der SVW wird sich wohl strecken müssen, um den Klassenerhalt zu feiern.

Anthony Modeste bejubelt das 2:1 im Spiel gegen den FC Schalke 04. (Foto: MV)

Anthony Modeste bejubelt das 2:1 im Spiel gegen den FC Schalke 04. (Foto: MV)

16. FC Schalke 04, 3 Punkte

Neuer Trainer, neuer Manager, neue Spieler – riesig war die Vorfreude bei den Schalkern auf die Saison. Doch mit fünf Niederlagen am Stück legte S04 den schlechtesten Start der Vereinsgeschichte hin. Der klare Erfolg gegen Gladbach sollte den Königsblauen Auftrieb für die nächsten Aufgaben geben. Dennoch wird es dauern, bis Heidel und Weinzierl Mannschaft und Umfeld auf Kurs gebracht haben. Dass Schalke die internationalen Plätze verfehlt, ist schon jetzt ein durchaus realistisches Szenario für diese Saison.

17. FC Ingolstadt 04, 1 Punkt

Das zweite Jahr in der Bundesliga ist immer das schwierigste, sagt eine Fußball-Weisheit. Beim FCI scheint sich dies zu bestätigen. Ein magerer Punkt aus dem Gastspiel in Hamburg steht bei den Schanzern auf der Habenseite. Offensiv geht bislang wenig zusammen, lediglich drei Treffer konnte der FCI erzielen und präsentiert sich derzeit als heißer Abstiegskandidat. Nächster Gegner: der 1. FC Köln im RheinEnergieStadion.

18. Hamburger SV, 1 Punkt

Im Sommer schlug der HSV dank Geldgeber Kühne auf dem Transfermarkt mal so richtig zu. Doch die Aufbruchsstimmung ist schnell blanker Ernüchterung gewichen. Trainer Bruno Labbadia musste bereits seinen Hut nehmen, Nachfolger Gisdol verlor gleich mal sein Debüt. Ob der neue Coach im unruhigen Umfeld beim Bundesliga-Dino für die Wende sorgen kann, bleibt abzuwarten. Die Bundesliga-Uhr im Stadion ist aber wohl auch in dieser Saison wieder in akuter Gefahr.

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1 Antwort
  1. Freddy says:

    Bei unserem FC hängt eine vordere Platzierung an den Erfolgen in den Heimspielen, da ist eine deutliche Verbesserung der Punktausbeute sehr wahrscheinlich. Der FC hat in der letzten Saison viel zu wenig Punkte zu hause geholt und ganz besonders auch kaum Tore erzielt. Da sieht man schon einen Fortschritt zur letzten Saison. Auswärts wird der FC für viele Teams ein schwer zu spielender Gegner bleiben und so den ein oder anderen Punkt bzw. Sieg einfahren, wo vorher niemand mit gerechnet hat. Zuhause 30 Punkte (plus x), dazu ca. 20 Punkte auswärts und der Traum von Europa könnte Wirklichkeit werden, insbesondere dann, wenn andere Vereine wie Schalke, Gladbach und Leverkusen weiterhin nicht ihre Leistungen regelmäßig abrufen. Hertha spielt ähnlich wie wir und hat ähnlichen Erfolg, das ist kein Zufall.

    Ganz schwach sind Wolfsburg, der HSV und Ingolstadt unterwegs. Auch wenn ich es positiv finde, dass Wolfsburg zu Hecking steht, aber zufrieden werden die nicht sein. Woran liegt es, dass die so weit zurück sind und das mit einer Mannschaft, die mindestens doppelt so viel kostet, wie der FC. Der HSV wird ganz unten drin stehen, weil die zwar einen guten Kader, aber keine Mannschaft haben. Das passt alles nicht, die Innenverteidigung zu alt, AV zu schlecht, im Mittelfeld nur Häuptlinge und kaum Indianer und vorne, die Rohrkrrepierer, die kaum Tore erzielen (2 in 6 Spielen, 1 Tor dank Leno). Mit den Kühne Millionen sehr enttäuschend HSV… Ingolstadt steht genauso schlecht wie der HSV, hat aber auch nicht die finanziellen Mittel wie der HSV. Dennoch muss man den Vergleich zu Darmstadt ziehen, die aus noch weniger mehr machen als Ingolstadt, die jetzt ihr System umstellen (welches eigentlich?), das geht aber nicht von heute auf morgen und es wird eine zeitlang weiter der Motor stottern. Ingolstadt ist für mich Abstiegskandidat Nummer 1.

    Der BVB hat zwar 12 Punkte, aber schon 2x verloren. Einen Trainer, der sehr dünnhäutig ist, wenn er Spiele (zurecht) verliert. Das liegt aber nicht daran, dass der Gegner überhart spielt, sondern eher daran, dass seine Mannschaft einfach auch desöfteren mal schlecht spielt und der Gegner besser war. Das kann man ruhig auch mal anerkennen, Herr Tuchel. Es wird für den Titel nicht reichen, sogar Platz 2 stelle ich zur Disposition. Den Vorsprung zu anderen Teams wie in der letzten Saison sehe ich nicht.

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