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Zwei Kölner von 1998 wollen mit den Löwen aufsteigen

„Der 1. FC Köln ist noch immer mein Verein. Wenn man in der Gegend aufgewachsen ist, dann gibt es nichts anderes“, sagt Nadaroglu dem GEISSBLOG.KOELN. Als er hört, dass Hausmeister Hansi Dentinger noch immer beim FC ist, muss er lachen. Ansonsten hat sich viel verändert. Nicht nur beim FC.

Liverpool-Boss soll die Löwen übernehmen

Nadaroglu hat in seiner Karriere schon unter anderen Bedingungen gearbeitet als jenen, die er in München Giesing vorfindet. Mit Runjaic hatte er den SV Darmstadt 98 in die Dritte Liga geführt, ehe der Chefcoach nach Duisburg wechselte, seinen Assistenten aber nicht mitnehmen konnte. Nadaroglu ging nach Aschaffenburg. Nun holte Runjaic seine ehemalige rechte Hand nach München.

Bei Sechzig sind die Ziele klar. Eigentlich will man schon in dieser Saison aufsteigen, die finanziellen Mittel hat Investor Ismaik bereitgestellt. Spätestens 2017/18 soll der Aufstieg gelingen. Runjaic und Nadaroglu sollen dafür sorgen. Aber bei 1860 weiß man bekanntlich nie, ob sie auch die Zeit dafür bekommen werden. Dass der aktuelle Vereinsboss des FC Liverpool (!), Ian Ayre, spätestens im Sommer 2017 als Geschäftsführer des TSV 1860 München einsteigen und die Klub führen soll, zeigt die enormen Ambitionen. Sportlich konnte der Klub diese aber seit Jahren nicht erfüllen.

Nadaroglu noch immer regelmäßig im Stadion

Nadaroglu stellt fest, dass es sich in Köln derweil anders verfällt. Bei den Geissböcken werden aus Erwartungen plötzlich wieder Hoffnungen. Wann immer er kann, geht noch ins RheinEnergieStadion, brachte letzte Saison seinen Sohn mit. „Er fand es toll“, sagt der heute 42-Jährige. „Man mag es ja aus der Ferne fast nicht glauben, aber der Klub hat sich bemerkenswert entwickelt. Jörg Schmadtke und Peter Stöger scheinen richtig gute Arbeit zu leisten.“ Das wollen Nadaroglu, Menger und Runjaic künftig auch in München.


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