,

Stöger erklärt: Darum spielen Jojic und Mladenovic nicht

Peter Stöger gilt als selbstkritischer Mensch. „Ich spreche mich nicht frei von Fehlern“, sagt der Trainer des 1. FC Köln bisweilen, wenn man mit ihm über Aufstellung und Taktik diskutiert. Und so hält er es für möglich, dass beispielsweise Filip Mladenovic und Milos Jojic bei anderen Vereinen uneingeschränkte Stammspieler wären. Beim Effzeh sind sie davon aber meilenweit entfernt.

Köln – Eine neue Woche, doch das Bild bleibt das alte: Milos Jojic und Filip Mladenovic laufen ihren Ansprüchen und dem Geschehen beim 1. FC Köln weiter hinterher. Sie sind chancenlos, ein trister Herbst kühlt die Gemüter der beiden Serben auf den Gefrierpunkt ab. Sie kennen ihre Rolle bei den Geissböcken längst.

Jojic darf noch nicht mal gegen seinen Ex-Klub ran

Als Borussia Dortmund am Samstag im RheinEnergieStadion zu Gast war und die Personaldecke der Kölner noch einmal weiter zusammengeschrumpft war, hätte man denken können: Naja, Jojic, der Ex-Dortmunder, am 34. Spieltag der letzten Saison beim BVB mit seinem vielleicht besten Spiel im FC-Dress, könne vielleicht eine Chance bekommen. Nix da! 90 Minuten saß der Mittelfeldspieler auf der Bank.

Filip Mladenovic am Boden. (Foto: GBK)

Filip Mladenovic am Boden. (Foto: GBK)

Und Mladenovic? Als Peter Stöger eine Viertelstunde vor Schluss Artjoms Rudnevs runternahm, hatte dies taktische Gründe. Nicht nur, dass der Torschütze platt war, Stöger wollte auch einen neuen Mann für die linke Seite bringen, um Jonas Hector weiter ins zentrale Mittelfeld schieben zu können. Er brachte Kocka Rausch, der in den Wochen zuvor nicht immer überzeugt hatte und doch erneut eingewechselt wurde.

Jeder weiß nun Bescheid, wohin die Reise geht

Dass Rausch den entscheidenden Fehler zum 1:1-Ausgleich beging, ist die eine Geschichte. Die andere ist, dass Filip Mladenovic offenbar nicht den Hauch einer Chance hatte, als Alternative für diesen Wechsel zu gelten – trotz Rauschs Dellen in seinen Leistungen der vergangenen Wochen. Wer noch irgendwelche Zweifel hatte, wohin es mit Jojic und Mladenovic im Winter gehen könnte, der weiß nun Bescheid. Darauf ließen auch die Aussagen von Peter Stöger schließen.

Weiterlesen: „Irgendwo wird der Unterschied schon noch sein“

Schlagworte: ,
5 Kommentare
  1. R.S.
    R.S. says:

    Natürlich muss es nicht immer an der individuellen Qualität eines Spielers liegen 8-) … aber etwas anderes darf Pitter auch nicht sagen. Schließlich sollen sich irgendwo und bald willige Abnehmer für die zwei ehm … „Nichtpassenden“ finden.

    Soll er etwa erzählen, welche Figur sie beim Training machen? Nicht nur seinen Augen übrigens, da gucken mehrere drauf!

  2. W.S
    W.S says:

    Was hat er nur für ein Loblied auf Jojic vor der Presse gesungen als er zum FC kam. Das beste was der FC /BEKOMMEN/ konnte, und warum da nicht andere Vereine den Vorzug bekommen hätten usw. Jetzt kommen doch nur platte Aussagen vom Ösi. Hat den Jungen doch nach dem kleinsten Fehler hängen lassen. Stöger braucht nur ja SAGER….in seinem Team. Dass er es nicht kann ,der Stöger ,hat er ja schon bei einigen Auswechselslungen unter Beweis gestellt. Zuletzt Rausch gegen Dortmund. Seit Wochen einer der schlechtesten, doch er kommt rein. Stöger ist ein Feigling, und geht ohne Mut vor. Wartet mal die Rückrunde ab. Dann kommt bei einigen das böse erwachen.

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar