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Keine leichte Situation für Routinier Maroh

Am Sonntag beim SC Freiburg stand Dominic Maroh wieder in der Startelf des 1. FC Köln. Nach seinem Comeback gegen den 1. FSV Mainz 05 war der Innenverteidiger gegen Darmstadt und in Hamburg wieder aus der Startelf rotiert. Zudem kam mit Neven Subotic ein neuer Konkurrent.

Köln – Er machte seinen Job unaufgeregt und zuverlässig. Dominic Maroh absolvierte eine unauffällig Partie im Breisgau. Die Augen waren am Sonntag auf andere gerichtet. Auf Neven Subotic zum Beispiel, der sein erstes Spiel für den FC bestritt und sein Bundesliga-Comeback nach elf Monaten feierte.

Zweitbeste Abwehr der Liga mit Sörensen und Heintz

Maroh stand im Schatten des namhaften Neuzugangs. Eine Situation, die ihm am Sonntag vielleicht sogar nicht unrecht gewesen sein dürfte. So konnte er sich ganz auf seine Leistung konzentrieren. Doch die Situation dürfte für ihn nicht unbedingt leichter werden in den kommenden Wochen. Peter Stöger hat keinen Geheimnis daraus gemacht, dass aktuell Frederik Sörensen und Dominique Heintz in der Innenverteidigung die Nase vorne haben. Sie haben aufgrund ihrer Verdienste für die aktuell zweitbeste Abwehr der Liga (zusammen mit Frankfurt) einen Vorsprung.

Maroh muss hoffen, dass Stöger wieder auf eine Dreierkette umstellt, um auf Spielzeit zu kommen. Doch selbst dann könnte ihm nun Subotic vorgezogen werden. Schließlich haben die Geissböcke mit dem Serben nicht ohne Grund außergewöhnliche Qualität für die Defensive ausgeliehen. Am Sonntag konnte Stöger der Entscheidung pro oder contra Maroh oder Subotic noch ausweichen, indem er alle vier Innenverteidiger gegen die bei ruhenden Bällen starken Freiburger nominierte. Schon gegen den FC Schalke 04 könnte die Entscheidung anders ausfallen.

Dome ist ja kein Stinkstiefel

Der Österreicher ist sich der Situation bewusst und lobte nun Maroh für dessen Ruhe und Beständigkeit in den Leistungen. „Er ist damit umgegangen, wie ich es erwartet hatte. Er ist ja kein Stinkstiefel“, zeigte sich Stöger dankbar. „Er kann auch einordnen, dass wenn wir das System umstellen, wir mit den beiden Jungen spielen. Es war ja keine Entscheidung gegen Dome.“ Die Frage wird sein: Wer wird spielen, sollte Köln wieder mit Dreierkette agieren. Subotic oder Maroh? Der Konkurrenzkampf ist längst entfacht.

2 Kommentare
  1. Nick
    Nick says:

    Dominic Maroh war für mich vor der Saison der unumstrittene Abwehrchef und ohne Diskussion gesetzt. Allerdings muss man auch die Situation sehen, es gilt das Lesitungsprinzip und Sörensen und Heintz machen Ihre Sache einfach gut und die steigern mit jedem Spiel, dass Sie machen Ihren Marktwert immer weiter nach Oben, was bei Maroh und Subotic aufgrund ihres Alters eben nicht mehr der Fall ist. Man kann weder Subotic noch Maroh alleine wegen deren Erfahrung aufstellen, noch kann man Heintz oder Sörensen nur wegen der Marktwertentwicklung aufstellen – Konkurrenz belebt das Geschäft – der Beste soll spielen und das muss der Trainer entscheiden, aber bitte nicht mehr alle 4 zusammen, dass raubt uns dann doch einiges an Offensivkraft über die Flügel…

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