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Sechs Spiele ohne Sieg: U21 kämpft mit Problemen

Wenn die U21 des 1. FC Köln am Sonntag den Wuppertaler SV empfängt, dann geht es für die Mannschaft von Trainer Mark Zimmermann auch darum, sich wieder zu stabilisieren. Seit sechs Spielen warten die Jung-Geissböcke nun schon auf einen Sieg. Zuletzt hatte es in Lotte ein Spektakel gegeben, dessen Ergebnis letztlich knapper ausgesehen hatte als das Spiel. 

Köln – Es ist die erste echte Delle in der Saison der U21 des 1. FC Köln. In den ersten 17 Saisonspielen hatte es nur vier Niederlagen gegeben, maximal drei Spiele in Folge war man ohne Sieg geblieben, teils feierte man drei Erfolge in Serie, setzte sich in der Tabelle oben fest, spielte stabil, mit nur 18 Gegentoren auch defensiv robust und konsequent. Doch zuletzt strauchelte die Zimmermann-Truppe, machte Fehler, büßte an Souveränität ein.

In Lotte hatte es bereits nach sieben Minuten 0:2 gestanden, Köln schenkte dem Gegner in der zweiten Hälfte zudem zwei Elfmeter. Obwohl man zwischenzeitlich auf 2:2 gestellt hatte, wirkten die Geissböcke defensiv nie so stabil, wie dies in der Hinrunde der Fall gewesen war. Dies war auch die Folge personeller Umstellungen gewesen. Marius Laux agierte im Sturm statt in der Innenverteidigung, wo auch Lukas Nottbeck fehlte. So war es auch die Unerfahrenheit in der Abwehr, die den FC das Spiel kostete.

Das soll am Sonntag gegen Wuppertal anders werden. Gegen den Abstiegskandidaten (Platz 14 mit 20 Punkten) wollen die Geissböcke den ersten Sieg seit dem 9. November einfahren. Dann würde sich der Effzeh auch in der Tabelle wieder stabilisieren. Diese zeichnet aktuell nur einen Teil der Wahrheit ab. Auf Platz sechs wird der FC mit seinen 31 Punkten noch geführt, könnte aber in einer bereinigten Tabelle auf Rang acht abrutschen. Das wäre für die Geissböcke noch immer ein formidabler Platz. Nichts desto will man die gute Hinrunde nutzen, um auch in der Rückrunde die Entwicklung der Talente mit guten Leistungen vorantreiben zu können. Dafür mangelte es zuletzt jedoch an Aggressivität und taktischer Disziplin.

3 Kommentare
  1. FC Neukoelln says:

    Schade, dass Churlinov nicht mehr dabei ist. Zeigte in der U21 ein paar gute Ansätze. In dem Gefühl, zu höherem Berufen zu sein hatte er sich im Winter ja dann allerdings dazu entschieden, über den Umweg 2. Liga allen zu zeigen, was eine Harke ist. Also wörtlich genommen. Der VfB spielt gerade gegen Aue. Churlinov, nicht im Kader, wird wie in den anderen 3 Pflichtspielen zuvor auch keine Sekunde Einsatzzeit bekommen und kann sich endlich mal in Ruhe um den Garten kümmern.

  2. Frank Buschmann says:

    Gut das sich die Verantwortlichen nicht haben von Churlinov erpressen lassen .
    Er wollte ja nicht in der U21 spielen, weil er zu stark dafür ist.
    Wahrscheinlich ist dies auch der Grund in Stuttgart… er wartet den Aufstieg ab, weil er als Bundesliga und Nationalspieler zu recht sich in der 2.Liga unterfordert fühlt

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