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Zimmermann hat die Qual der Wahl: U21 vor nächstem Derby


Nach dem Derby ist vor dem Derby: Vier Tage nach dem 2:0-Heimerfolg gegen Mönchengladbachs U23 muss die U21 des 1. FC Köln am Mittwochabend (18 Uhr) bei Fortuna Düsseldorfs U23 antreten. Es wird ein weiterer Härtetest für die Mannschaft von Trainer Mark Zimmermann, der bei der Aufstellung die Qual der Wahl hat.

Köln – In der Innenverteidigung und im Mittelfeld bieten sich dem Fußballlehrer gleich mehrere Optionen. Mit Ricardo Henning, Georg Strauch und dem zuletzt gelbgesperrten Lukas Nottbeck kehren am Mittwoch im Vergleich zum Mönchengladbach-Spiel drei Spieler zurück.

Ich muss noch mehr trainieren

Mit ziemlicher Sicherheit wird der erfahrene Nottbeck wieder in der Startformation stehen, offen ist einzig ob in der Abwehrzentrale oder im defensiven Mittelfeld. Ricardo Henning wird nach der jüngsten Verletzungspause wohl zunächst auf der Bank Platz nehmen. Fraglich ist, ob Joao Queiros bereits die notwendige Kraft für das zweite intensive Derby innerhalb weniger Tage besitzt. Der Portugiese betonte zwar nach dem Mönchengladbach-Spiel im Gespräch mit dem GEISSBLOG.KOELN: „Ich möchte so viel spielen wie möglich.“ Zugleich gab er jedoch auch zu: „Ich bin noch nicht hundertprozentig fit und muss noch mehr trainieren.“

Sollte Zimmermann Queiros einen zweiten Einsatz so schnell nicht zutrauen, könnte Nottbeck neben Robert Voloder in die Innenverteidigung rücken. Ansonsten würde der Routinier wohl für Mathias Olesen auf der Sechs in die erste Elf rutschen.

Castrops Duell mit der Vergangenheit

Für Jens Castrop wird das Duell eine Begegnung mit seiner Vergangenheit. Der 17-Jährige wurde in Düsseldorf geboren und trug bis 2015 das Trikot der Fortuna. Je nach Spielverlauf wird das Toptalent wieder Einsatzminuten erhalten. In den jüngsten drei Partien der U21 wurde Castrop stets in der Schlussphase eingewechselt und sammelte bisher insgesamt 32 Einsatzminuten in der Regionalliga.

Mit einem Erfolg am Flinger Broich könnte der FC in der Tabelle bis auf einen Zähler an die Fortuna heranrücken und sich wieder im oberen Drittel festbeißen. Im Hinspiel Ende September, das noch vor Zuschauern ausgetragen werden durfte und 280 Besucher anlockte, trennten sich beide Teams torlos 0:0. Ein Unentschieden im Rückspiel bei der Fortuna, die vor zwei Wochen mit einem 3:0-Heimerfolg gegen RW Essen für Aufsehen sorgte, würde Mark Zimmermann sicher auch jetzt im Vorfeld unterschreiben.

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