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FC-Tross zurück am Geißbockheim: Ein Neuer fehlt noch


Die Mannschaft des 1. FC Köln hat sich am Freitagmorgen erstmals wieder gemeinsam am Geißbockheim eingefunden. Während zahlreiche Leih-Rückkehrer und Youngsters von Trainer Steffen Baumgart begrüßt worden, befinden sich drei Spieler noch im Sonder-Urlaub. Derweil wurde das Testspiel gegen den FC Bayern München nun offiziell bestätigt. 

Köln – Um 8.40 Uhr fuhr Steffen Baumgart am Freitagmorgen in seinem Privatauto am Geißbockheim vor und betrat gemeinsam mit seinem Co-Trainer René Wagner die Geschäftsstelle des 1. FC Köln. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits die beiden Sorgen-Stürmer Anthony Modeste und Sebastian Andersson zum obligatorischen Corona-Test im Geißbockheim verschwunden. Nach und nach trudelten die FC-Spieler, die noch nicht vollständig geimpft sind, im Grüngürtel ein. Mit dabei waren auch die Leih-Rückkehrer Kingsley Schindler, Vincent Koziello, Marcel Risse, Niklas Hauptmann und die Neuzugänge Marvin Schwäbe und Timo Hübers. Auch Sebastiaan Bornauw begrüßte am Morgen Steffen Baumgart, auch wenn aktuell unwahrscheinlich scheint, dass der Innenverteidiger unter dem neuen Trainer spielen wird. Vielmehr würde der Belgier bekanntermaßen gerne zum VfL Wolfsburg wechseln. Eine Einigung der Vereine steht allerdings noch aus.

Drei Spieler noch im Sonder-Urlaub

Darüber hinaus fanden sich neben den Youngsters Tim Lemperle und Marvin Obuz auch die Talente Meiko Sponsel, Georg Strauch, Justin Diehl, Philipp Wydra, Jonas Urbig und Jens Castrop ein. Die Nachwuchsspieler werden in den kommenden Wochen von Trainer Steffen Baumgart genauer unter die Lupe genommen und dürfen sich in der Vorbereitung bei den Profis zeigen.

Auch wenn die bereits geimpften Spieler am Freitagmorgen nicht zum Test erscheinen mussten, werden im Laufe des Tages dennoch alle Profis im Grüngürtel aufschlagen. Neben Athletik- und Funktionstests in der Halle müssen sich die Spieler vor dem Start verschiedenen ärztlichen Untersuchungen unterziehen. Sicher noch nicht mit dabei sein werden allerdings Louis Schaub, Ondrej Duda und Ellyes Skhiri. Das Trio bekommt nach seinen Länderspieleinsätzen noch Sonderurlaub. Auch Neuzugang Dejan Ljubicic wird am Freitag noch nicht in Köln erwartet. Der Österreicher absolviert den Corona-Test in der Heimat und wird am Wochenende zur Mannschaft stoßen.

Testspiel gegen die Bayern offiziell

Am Montag werden die Geißböcke dann zum ersten Mal auf dem Platz loslegen. 250 Fans werden bei dem Trainingsauftakt auf den Plätzen sechs und sieben nach vorheriger Anmeldung dabei sein können. Zwei Wochen lang wird Steffen Baumgart seine neue Mannschaft dann am Geißbockheim auf die neue Saison vorbereiten, ehe es am 16. Juli ins Trainingslager nach Donaueschingen geht. Dort wartet ein Tag nach der Anreise dann bereits das erste Highlight: Wie der FC am Freitag offiziell bestätigte, werden die Kölner am 17. Juni in Villingen vor 6000 Zuschauern gegen den FC Bayern München testen. „Das Spiel ist sicher für alle Fans ein Highlight. In der Zusammenarbeit mit der Telekom als unserem neuen Technologiepartner ist die Partie ein hochklassiger Startschuss. Wir freuen wir uns auf eine spannende und gegenseitig inspirierende Kooperation“, freute sich Geschäftsführer Alexander Wehrle über das hochkarätige Testspiel. Für Steffen Baumgart wird das Aufeinandertreffen mit dem Rekordmeister bereits das dritte Testspiel als FC-Coach sein. Sein Trainerkollege Julian Nagelsmann wird derweil erstmals als neuer Bayern-Trainer an der Seitenlinie stehen. „Sportlich ist die Partie ein absoluter Härtetest, wobei bei den Bayern sicher einige Nationalspieler fehlen werden. Trotzdem hat Bayern München sehr viele Spieler höchster Qualität im Kader, sodass es für uns ein wichtiger Gratmesser sein wird“, erklärte Baumgart.

 

6 Kommentare
  1. Gerd1948 sagte:

    Naja Sonja. Hochkarätig wird das Spiel aus mehreren Gründen eher nicht. Der FC gerade 10 Tage im Training und Bayern noch weniger mit seinen 72 Nationalspielern. Ich denke das wird ein „Sommerkick“ Hoffe nur das geht „gut“ mit 6000 Zuschauern. Ich muss das nicht gut heißen gerade. Die Ligen brauchen Zuschauer, wenns wieder los geht um zu überleben, nicht in völlig bedeutungslosen Vorvorbereitungsspielen.

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