Dieter Müller wurde zweimal Torschützenkönig für den 1. FC Köln. (Foto: IMAGO / WEREK)

Dieter Müller wurde zweimal Torschützenkönig für den 1. FC Köln. (Foto: IMAGO / WEREK)

Torjäger & Fußballer des Jahres: Auszeichnungen für FC-Spieler

Wer waren die Torschützenkönige des 1. FC Köln in der Bundesliga und 2. Liga? Welche Spieler haben internationale Titel gewonnen? Wer wurde Fußballer des Jahres? Und wer hat die Tore des Jahres für den FC geschossen? 

Torjägerkanone Bundesliga

1967/68 – Hannes Löhr
Hannes Löhr ist mit 166 Toren der Bundesliga-Rekordtorschütze des 1. FC Köln. In der Saison 1967/68 wurde er “De Nas” mit 27 Treffern der erste Bundesliga-Torschützenkönig in der FC-Geschichte.

1976/77 – Dieter Müller
Dieter Müller traf in seiner Zeit beim 1. FC Köln insgesamt 159 Mal in der Bundesliga für die Geißböcke. Er schaffte das Kunststück, zweimal Saisons hintereinander die Torjägerkanone im FC-Trikot zu holen. 1976/77 schoss er wahnsinnige 34 Tore – eine Trefferanzahl, die bis heute nur von zwei Bayern-Torjägern übertrumpft wurde – Gerd Müller und Robert Lewandowski.

1977/78 – Dieter Müller
Nach seiner 34-Tore-Saison blieb Müller 1977/78 in der Gesamtzahl der Tore mit 24 Treffern zwar unter seinem Vorjahreswert, machte sich aber mit seiner Gala im August 1977 unvergessen, als er Werder Bremen mit sechs Toren im Alleingang abschoss. Bis heute hält er damit alleinig den Rekord für die meisten Treffer in einer einzelnen Partie. In der Saison 77/78 musste er sich die Torjägerkanone mit dem „Bomber der Nation“, Gerd Müller, teilen.

1984/85 – Klaus Allofs
In der Saison 1984/85 wurde Klaus Allofs der dritte Spieler des 1. FC Köln, dem die Ehre zuteil wurde, die Torjägerkanone zu gewinnen. Der gebürtige Düsseldorfer schoss insgesamt 26 Saisontore.

1988/89 – Thomas Allofs
In der Saison 1988/89 wurde letztmalig ein FC-Spieler Torschützenkönig in der Bundesliga. Thomas Allofs, der jüngere Bruder von Klaus, schoss 17 Tore und war damit gemeinsam mit Roland Wohlfarth vom FC Bayern München der Top-Torjäger der Liga. Bis heute sind die Allofs-Brüder das einzige Geschwisterduo, bei dem beide Brüder Bundesliga-Torschützenkönig wurden. Dass sie es beide beim FC wurden, macht die Geschichte noch besonderer.

Torjägerkanone 2. Bundesliga

2004/05 – Lukas Podolski
In der Saison 2004/2005 schoss ein 19-Jähriger den 1. FC Köln mit 24 Toren zum Aufstieg und wurde so zum ersten FC-Torschützenkönig der 2. Bundesliga. Sein Name: Lukas Podolski. Unter dem Trainer Huub Stevens ging der Stern des heutigen FC-Idols auf.

2007/08 – Milivoje Novakovic
Drei Jahre später war wieder ein Stürmer des 1. FC Köln für den Aufstieg hauptverantwortlich – sein Name diesmal: Milivoje Novakovic. 20 Tore machte der Slowene und sorgte so dafür, dass die Mannschaft von Christoph Daum am Ende der Saison ins Oberhaus zurückkehrte.

2018/19 – Simon Terodde
In der Saison 2018/19 war es Simon Terodde, der das FC-Trio der Zweitliga-Torschützenkönige komplettierte. Mit 29 Toren schoss er den FC nahezu im Alleingang zur Zweitliga-Meisterschaft. Inzwischen ist Terodde auch der erfolgreichste Torjäger in der ewigen Torschützenliste der 2. Liga. Bemerkenswert an der Saison 18/19: Wäre Terodde nicht mit 29 Toren der Torschützenkönig geworden, wäre es Jhon Cordoba geworden – der zweite FC-Stürmer schoss 20 Treffer und landete auf Platz zwei.

Deutschlands Fußballer des Jahres

1962 – Karl-Heinz-Schnellinger
1962 gewann der Abwehrchef des 1. FC Köln nicht nur die Deutsche Meisterschaft, sondern auch die Wahl zum „Fußballer des Jahres“ in Deutschland, ein Titel, der nur zwei Jahre zuvor vom kicker ins Leben gerufen worden war.

1963 – Hans Schäfer
Im Folgejahr wurde FC-Kapitän Hans Schäfer diese Ehre zuteil. Nachdem der Weltmeister von 1954 das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft mit den Geißböcken gegen Borussia Dortmund verloren hatte, gab es die individuelle Auszeichnung für den Linksaußen als „Fußballer des Jahres“.

1984 – Harald Schumacher
Er wurde 1980 Europameister sowie 1982 und 1986 Vizeweltmeister. Mit dem 1. FC Köln gewann er 1983 den DFB-Pokal und ist bis heute Bundesliga-Rekordspieler der Geißböcke. 1984 wurde er erstmals zu Deutschlands Fußballer des Jahres ernannt.

1986 – Harald Schumacher
Zwei Jahre später wurde Schumacher erneut ausgezeichnet. Der Torhüter war zu dieser Zeit nicht nur beim FC eine herausragende Figur, sondern auch im Tor der deutschen Nationalmannschaft, ehe er 1987 mit seinem Buch “Anpfiff” für einen deutschlandweiten Aufschrei sorgte, das seine Zeit in Köln und beim DFB beendete. Schumacher ist bis heute nach Rudi Kargus der Bundesliga-Torwart mit den meisten gehaltenen Strafstößen (18, Kargus 23).

1989 – Thomas Häßler
Der vierte und bis dato letzte Titelträger des FC in dieser Rubrik. Im Jahr 1989 gewann der kleine Dribbler des FC nach einer starken Saison unter Trainer Christoph Daum den Titel als „Fußballer des Jahres“.

Weltmeister

1954 – Hans Schäfer, Paul Mebus

1974 – Wolfgang Overath, Bernd Cullmann, Heinz Flohe,

1990 – Bodo Illgner, Pierre Littbarski, Thomas Häßler, Paul Steiner

Europameister

1972 – Hannes Löhr

1980 – Harald Schumacher, Bernd Cullmann, Bernd Schuster, Herbert Zimmermann

Tor des Jahres

1985 – Pierre Littbarski – am 25. April 1985 gegen Werder Bremen

2016 – Marcel Risse – am 19. November 2016 gegen Borussia Mönchengladbach

Tor des Monats

Seit Anfang der 1970er Jahre gibt es die Wahl zum Tor des Monats. Der 1. FC Köln ist in dieser Kategorie hinter dem FC Bayern der zweiterfolgreichste Klub in Deutschland. Bayern München hat die Abstimmung 56 Mal gewonnen, dahinter kommt schon der 1. FC Köln mit 37 Toren des Monats. Lukas Podolski ist mit 12 Auszeichnungen der mit Abstand erfolgreichste Spieler in der Geschichte dieser Auszeichnung.

Für diejenigen, die Lust haben, sich nochmal alle Tore des Monats des 1. FC Köln anzuschauen, ist hier der passende Link.

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