Die U21 des 1. FC Köln empfängt am Freitagabend RWO. (Foto: IMAGO / Kircher-Media)

Die U21 des 1. FC Köln empfängt am Freitagabend RWO. (Foto: IMAGO / Kircher-Media)

Mit Fan-Support zum nächsten Coup? U21 erwartet RWO unter Flutlicht

Die U21 des 1. FC Köln möchte am Freitagabend (19:30 Uhr) als Außenseiter den großen Coup landen und gegen RW Oberhausen den ersten Saison-Dreier in der Regionalliga West einfahren. Vergleiche mit dem Erfolg aus dem Januar möchte der Trainer Mark Zimmermann dabei jedoch nicht hören. Die Kulisse im Franz-Kremer-Stadion könnte derweil wieder groß werden.

Am 22. Januar sorgte Ricardo Henning für Riesenjubel bei den Kölnern: Der Verteidiger markierte kurz vor Schluss den 1:0-Siegtreffer für die nach zahlreichen Corona-Fällen als Notelf angetretene FC-Reserve.

Seinerzeit stand Henning in der Startelf. Dies dürfte beim Wiedersehen nach knapp sieben Monaten an selber Stelle vermutlich nicht der Fall sein. Der 21-Jährige hadert weiterhin mit Knieproblemen und dürfte zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Zimmermann wehrt sich gegen Vergleiche

Überhaupt wehrt sich der Trainer Mark Zimmermann gegen Vergleiche an den Winter-Coup der U21 gegen RWO: „Das mag vielleicht im Hinterkopf sein, aber es ist jetzt kein Vergleich zum Januar. Ich werde es auch nicht thematisieren. Wir haben jetzt eine andere Mannschaft.“ Sein Gegenüber, Oberhausens Coach Mike Terranova, werde zudem sicherlich „seine Mannschaft anstacheln, dass so etwas nicht noch einmal passiert“.

Zwei Spieler, die seinerzeit besonders hervorstachen, stehen freilich auch diesmal wieder im FC-Aufgebot: Der damals erst 17-jährige Rijad Smajic überzeugte in der Abwehr mit einem kompromisslosen Auftreten. Der Innenverteidiger dürfte diesmal gesetzt sein. Anders sieht dies bei Pierre Nadjombe aus, der im Januar rechts offensiv für Tempo sorgte, diesmal aber eher ein Kandidat für die Ersatzbank ist.

Vier Profis bei der U21

Offen war hingegen, wer aus dem Profi-Kader dazustoßen wird. Die Bedeutung der Partie sollte eigentlich gegen eine abermalige Flut an Lizenzspielern sprechen wie vor zwei Wochen gegen Schalkes U23 (1:3). Nach dem schwachen Saisonstart mit gerade mal einem Zähler aus drei Spielen braucht die U21 dringend Punkte, um in ruhiges Fahrwasser zu kommen. Mehr Profis erhöhen jedoch aus der Erfahrung heraus nicht unbedingt die Qualität auf dem Platz, sondern sorgen in erster Linie für nicht eingespielte Abläufe auf dem Rasen.

Ausgenommen davon ist freilich Jonas Urbig, der zwischen den Pfosten erwartet werden darf. Zudem bestätigte Steffen Baumgart am Donnerstag, dass auch Bright Arrey-Mbi, Steffen Tigges und Denis Huseinbasic im Kader gegen Oberhausen stehen werden. Niklas Hauptmann als mittlerweile fester Bestandteil der U21 wird ohnehin wieder zum Aufgebot gehören, ebenso Georg Strauch und Leon Schneider.

Die Rahmenbedingungen könnten der FC-Reserve derweil wieder eine ansprechende Kulisse bescheren: Die Bundesliga-Profis müssen erst am Samstagnachmittag in Leipzig antreten, ein Großteil der Fanszene dürfte den Weg erst am Samstagmorgen aufnehmen. Ein Besuch im Kremer-Stadion am Vorabend unter Flutlicht wäre daher durchaus möglich – und wäre ein weiteres Argument gegen zukünftige Parallelansetzungen.

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