U19 feiert dank Süne-Doppelpack: Diehl gibt Comeback

Nach einer starken Vorbereitung sind die A-Junioren des 1. FC Köln am Sonntag erfolgreich in die Bundesliga-Saison gestartet. Das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck siegte gegen Aufsteiger SC Verl mit 5:0 (1:0). Mit einem Doppelpack in der zweiten Halbzeit feierte Arda Süne, Neuzugang von Bayer Leverkusen, einen gelungenen Einstand. Auch Sturmtalent Justin Diehl stand nach langer Verletzung endlich wieder auf dem Platz.

Aus dem Franz-Kremer-Stadion berichtet Lars Tetzlaff

Mit Arda Süne und Tidiane Toure beorderte Coach Ruthenbeck zwei Neuzugänge in die Startelf der Geißböcke. Bei hochsommerlichen Temperaturen bestimmte der FC zunächst das Geschehen und ging verdient früh in Führung. Nach einem Freistoß von Kapitän Meiko Wäschenbach stieg Stürmer Jaka Cuber Potocnik am höchsten und köpfte zur 1:0-Führung in die Maschen (7.).

Umso bitterer war, dass sich der Stürmer bei der Aktion verletzte und kurze Zeit später verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Im Anschluss fehlten den Gastgebern in einigen Situationen die Entschlossenheit und Genauigkeit, so dass es mit der knappen Führung in die Halbzeitpause ging.

Doppelpack von Arda Süne

Die Halbzeitansprache von Trainer Ruthenbeck zeigte ihre Wirkung: Bissiger in den Zweikämpfen und mit einer anderen Körpersprache schalteten die FC-Junioren nun einen Gang höher. Nach starker Vorarbeit von Damion Downs über die rechte Seite erhöhte FC-Abräumer Emin Kujovic schon in der 48. Minute von der Strafraumgrenze auf 2:0.

Nach gut einer Stunde Spielzeit kam dann der Auftritt von Arda Süne, der im Sommer aus Leverkusen ans Geißbockheim gewechselt war:  Nach erneuter Vorarbeit von Downs zog Süne direkt ab, und sein leicht abgefälschter Schuss schlug zum 3:0 ein. Und nur 120 Sekunden später war Süne erneut zur Stelle: Von Cortijo Lange stark in Szene gesetzt, traf er von der Strafraumgrenze ins lange Eck (63.) – zugleich seine letzte Aktion. Von Wadenkrämpfen geplagt verließ der Doppelpacker den Rasen. Den 5:0-Endstand erzielte Meiko Wäschenbach mit einem sehenswerten Freistoß ins Torwarteck (87.).

Justin Diehl feiert Comeback

In der 65. Minute war es endlich so weit: Nach schier endloser Verletzungs- und Leidenszeit lief Sturmjuwel Justin Diehl unter dem Applaus der Zuschauer auf den Platz. Zehn Monate lang hatte der 17-Jährige kein Spiel mehr bestritten, zeigte aber schnell, warum er vor seiner Verletzungspause zu den größten Sturmtalenten im deutschen Nachwuchsfußball gehörte: In einigen Szenen sahen die Abwehrspieler des SC Verl nur seine Hacken und hatten große Mühe, Diehl fair zu stoppen. Zwar gelang dem Angreifer kein Treffer, dennoch gelang ihm ein gelungenes Comeback.

Das sagte der Trainer

Trainer Stefan Ruthenbeck war mit dem Auftritt seiner Mannschaft im ersten Durchgang nicht zufrieden: „Klar, das war nicht einfach bei der Hitze. Aber da musst du durch. Wir hatten viele Ungenauigkeiten im Spiel, waren nervös und haben Dinge probiert, die wir so nicht besprochen hatten. Das 2:0 war dann aber der Brustlöser im Spiel und wir haben es viel besser gemacht. Unterm Strich haben es die Jungs gut gemacht – das ist keine Selbstverständlichkeit beim Saisonstart.“

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