Die U19 des 1. FC Köln hat gegen Gladbach die richtige Reaktion gezeigt. (Archivfoto: IMAGO / Fotografie73)

Die U19 des 1. FC Köln hat gegen Gladbach die richtige Reaktion gezeigt. (Archivfoto: IMAGO / Fotografie73)

Derby-Jubel bei U19: Ruthenbeck froh über Wiedergutmachung

Immerhin einen Derby-Erfolg konnte der 1. FC Köln am vergangenen Wochenende feiern. Anders als die Profis setzte sich die U19 bereits am Samstag mit 3:1 gegen den rheinischen Rivalen durch. Stefan Ruthenbeck zeigte sich hinterher mehr als zufrieden mit der Reaktion, die seine Mannschaft gezeigt hatte.

Das 3:1 der Kölner A-Junioren bei Borussia Mönchengladbach wird noch länger für Gesprächsstoff sorgen. Nach der Roten Karte für Trainer Stefan Ruthenbeck werden die Kölner nun zunächst eine schriftliche Stellungnahme sowie Videomaterial einreichen. Danach wird das Sportgericht über eine mögliche Sperre des Trainers entscheiden.

So unschön die Szenen mit Schlusspfiff auch waren, umso erfreulicher war aus Kölner Sicht am Samstag das Spiel samt Ergebnis in der U19-Bundesliga. Nach der überraschenden ersten Saisonniederlage gegen RW Oberhausen am vergangenen Dienstag (1:2), zeigte der FC im NLZ der Borussia die richtige Reaktion. “Gerade nach dem nicht so guten Spiel gegen Oberhausen war das Wiedergutmachung im Derby”, freute sich Ruthenbeck nach der Partie über das Auftreten seiner Mannschaft.

Länderspielpause Grund für Oberhausen-Pleite?

Dabei könnte die Pleite gegen Oberhausen auch die Folge der dreiwöchigen Länderspielpause gewesen sein. Während dieser Zeit hatte das Trainerteam der U19 kaum Spieler im Training zur Verfügung. “Ich habe Potocnik drei Wochen nicht gesehen”, sagte Ruthenbeck beispielsweise über seinen Stürmer, der mit der U19 Sloweniens an der U19-EM-Qualifikation teilgenommen und dabei drei Tore erzielt hatte. Neben den Nationalspielern waren zudem einige Youngsters während der Pause auch erneut im Profi-Training unterwegs. Für Stefan Ruthenbeck jedoch alles andere als ein Nachteil: “Ich bin Steffen Baumgart und seinem Team so dankbar, dass die Jungs immer wieder oben dabei sein können.”

Auch Justin Diehl hatte nach der Länderspielpause, bei der mit der deutschen U19 ebenfalls an der EM-Quali teilgenommen hatte, zunächst mit seiner Leistung zu kämpfen. “Justin war nach Oberhausen sehr enttäuscht. Er war sehr selbstkritisch und sagte auch, dass er es viel besser könne. Jetzt hat er sich durchgebissen und ein sehr gutes Spiel gemacht.” Mit seinem Treffer in der 33. Minute hatte der 17-Jährige die Kölner gegen Gladbach auf die Siegerstraße gebracht.

Entsprechend zufrieden ist man am Geißbockheim nun mit dem fünften Sieg aus dem sechsten Spiel. Gleichzeitig wollte Ruthenbeck den Saisonstart tabellarisch nicht über die Entwicklung der Mannschaft stellen. “Wir müssen in der Bewertung der Ergebnisse immer aufpassen, weil die Ausbildung der Spieler an erster Stelle steht. Das hat immer Vorrang”, sagte der FC-Coach. Besonders zufrieden war Ruthenbeck in Gladbach jedoch mit dem Verteidigen und der Intensität, die seinen Spieler auf den Platz gebracht haben. “Gradmesser sind für mich Standards. Hast du Bock dagegen zu halten? Und das haben sie im Derby gezeigt.”

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