Jasmin Pal stand gegen Frankfurt erneut zwischen den Pfosten. (Foto: Eichinger)

Jasmin Pal stand gegen Frankfurt erneut zwischen den Pfosten. (Foto: Eichinger)

“Haben alles Erarbeitete umgesetzt”: Glass zufrieden nach Frankfurt-Spiel

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln können auswärts weiter nicht punkten, doch der Auftritt bei Eintracht Frankfurt stimmte die Verantwortlichen um Trainer Sascha Glass optimistisch. Insbesondere die Leistungssteigerung der gleichen Startelf nach dem Duisburg-Spiel freute den Coach. Sorgen gab es nach Spielschluss jedoch um eine Kölner Nationalelf-Kandidatin. 

Es war schon etwas überraschend, dass Trainer Sascha Glass derselben Startelf wie im Duisburg-Spiel vertraute. Doch das Team, das an der Regattabahn in Wedau noch enttäuschte, überzeugte diesmal am Brentanopark. 

Die Mannschaft habe „ein ganz anderes Gesicht und anderes Tempo gezeigt“, freute sich Trainer Sascha Glass und lobte weiter: „Alles, was wir uns im Training erarbeitet und vorgenommen haben, hat die Mannschaft überragend umgesetzt. Die Intensität, die wir heute gefahren haben, ist das, wie wir auftreten möchten.“

Chancenplus im ersten Durchgang

Die FC-Frauen erspielten sich vor der Pause sogar ein Chancenplus: „In der ersten Hälfte hätten wir eigentlich in Führung gehen müssen, wir hatten genügend Chancen“, urteilte Glass, der mit Blick auf seine eigene Vita einschätzte: „Ich habe schon in Frankfurt gewonnen, aber ich kann mich nicht erinnern, dass ich so einen Chancenvorteil hatte. Es ist ärgerlich und tut mir leid, wir konnten uns nicht belohnen.“ 

Bei den beiden Gegentoren sei sein Team „vielleicht etwas unachtsam“ gewesen, doch „Frankfurt hat die Qualität und bestraft das bei der ersten und zweiten Chance“. Nach dem Spielverlauf sei ein Punkt für den FC jedoch verdient gewesen.

Sorgen um Gudorf, neue Nummer eins im Tor?

Sorgen gab es jedoch unmittelbar nach dem Abpfiff um Alicia Gudorf. Die Rechtsverteidigerin, die für die aktuelle Länderspielreise der DFB-Frauen auf Abruf bereit stand, blieb nach einem Zweikampf mit Frankfurts Camilla Küver hinter der Seitenlinie mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen. Wenige Sekunden später pfiff die Schiedsrichterin Angelika Söder die Partie ab. Zunächst blieb offen, ob sich Gudorf schwerer verletzt hat.

Bemerkenswert war derweil der Umstand, dass in Frankfurt abermals Jasmin Pal zwischen den Pfosten stand. Die 26-Jährige wechselte im Sommer vom SC Sand ans Geißbockheim, musste aber noch ihren Kreuzbandriss auskurieren, den sie im Januar erlitt. Die zweifache österreichische Nationalspielerin – Pal stand im Sommer auch im EM-Aufgebot, kam aber nicht zum Einsatz – feierte Anfang Oktober ihren Einstand im FC-Trikot bei der U20 in der zweiten Bundesliga. Und das just im Duell gegen Eintracht Frankfurt II, das 0:0 endete. Seither stand Pal zweimal in der Bundesliga zwischen den Pfosten. Gut möglich also, dass es im Kölner Tor zunächst eine neue Nummer eins gibt, auch wenn sich die Verantwortlichen hierzu zunächst in Schweigen hüllten.

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

DISKUTIER MIT!

simple-ad

This is a demo advert, you can use simple text, HTML image or any Ad Service JavaScript code. If you're inserting HTML or JS code make sure editor is switched to 'Text' mode.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Kommentare
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen