Alessandro Blazic gehört zu Kölns Toptalenten. (Foto: Bucco)

Alessandro Blazic gehört zu Kölns Toptalenten. (Foto: Bucco)

Talente mit Perspektive: Die U17-Nationalspieler des 1. FC Köln

Die deutsche U17-Nationalmannschaft absolviert vom 4. bis 15. Januar ein Trainingslager im spanischen Pinatar. Mit Alessandro Blazic, Justin von der Hitz und Fayssal Harchaoui hat DFB-Trainer Christian Wück gleich drei Talente des 1. FC Köln nominiert. Glaubt man U17-Trainer Manuel Hartmann könnten auf diese Talente schon bald weitere FC-Spieler folgen. Der GEISSBLOG stellt die Spieler vor.

Alessandro Blazic

Mit gerade einmal 16 Jahren steht Blazic seit Beginn der Saison im Tor der Kölner U19 von Trainer Stefan Ruthenbeck und hat mit starken Leistungen wesentlich dazu beigetragen, dass die A-Junioren an der Spitze der Bundesliga West stehen. Obwohl Blazic, der vor fünf Jahren aus dem Nachwuchs des FC Hennef ans Geißbockheim wechselte, (noch) nicht zu den körperlich Größten seines Faches gehört, überzeugte er zuletzt mit überragenden Reflexen, starker Strafraumbeherrschung und einer Ausstrahlung, die ihm auch bei den älteren Gegenspielern ordentlich Respekt verschafft. 

Nachdem er schon in der deutschen U16 zum Einsatz kam, stand er auch beim letzten Länderspiel der deutschen U17 (2:2 gegen die Türkei) im November 2022 zwischen den Pfosten. Keine Frage: Blazic gehört zu den größten Torwarttalenten des Landes und setzt die Reihe der Kölner Torwarttalente fort.

Justin von der Hitz

In seinem ersten Jahr bei Kölner U17 konnte Justin von der Hitz nach leichten Anlaufschwierigkeiten auf sich aufmerksam machen und kam ebenfalls schon in der U19 zum Einsatz. „Justin war schon bei mir in der U16. Ein echt feiner Kerl, der teilweise noch schüchtern wirkt. Am Anfang der Saison war er noch nicht in Form, hat sich dann aber enorm gesteigert“, weiß sein Vereinstrainer Manuel Hartmann und ergänzt: „Aus sportlicher Sicht hat er ein sehr gutes Tempo, gute Beidfüßigkeit, gutes Flankenspiel und ein starkes offensives Eins-gegen-Eins, wenn er den Gegner vor sich hat. Wenn er den Gegner im Rücken hat, kann er sich noch verbessern.“

Die Beobachter der Kölner Juniorenspiele haben von der Hitz schon auf diversen Positionen spielen sehen – entweder auf der linken offensiven Position oder auf der rechten Außenbahn. „Wir möchten ihn gerne auf der kompletten rechten Bahn ausbilden und sehen ihn perspektivisch auf der rechten Außenverteidigerposition – auch, weil er sich im defensiven Eins-gegen-Eins extrem gemacht hat“, sagt HartmannBei der deutschen U17-Nationalmannschaft kam von der Hitz, der erst im Oktober 2023 seinen 17. Geburtstag feiern wird, in diesem Jahr bereits dreimal zum Einsatz. Im spanischen Trainingslager dürfte in den beiden Testspielen gegen England weitere Spielminuten hinzukommen.

Fayssal Harchaoui

Kaum wegzudenken aus der Kölner U17 ist Fayssal Harchaoui, der dem Kölner Spiel so viel Stabilität verleiht wie kein anderer. Der 16-Jährige, der wie einst Salih Özcan vom SC West Köln zu den Geißböcken kam, überzeugt mit Bissigkeit und Einsatzwillen zumeist auf der Sechserposition. Trainer Hartmann kennt seine Stärken, weiß aber auch, woran der Deutsch-Marokkaner noch arbeiten muss: „Fayssal hat schon letztes Jahr in der U17 sehr gute Leistungen gezeigt. Wenn er das Spiel vor sich hat, verfügt er über eine enorme Dynamik und ist auch torgefährlich. Beim reinen Positionsspiel kann er sich noch verbessern. Er muss die moderne Sechser-Position annehmen und da defensiv diszipliniert stehen und Bälle erobern – so, wie er es in der Nationalmannschaft auch spielt.“

Im DFB-Team, wo er auch schon als Innenverteidiger auflief, ist Harachaoui fast schon ein alter Hase: Unter Trainer Christian Wück kam er in diesem Jahr schon fünfmal im Trikot mit dem Adler auf der Brust zum Einsatz.  

Weitere Talente auf dem Sprung?

Doch nicht nur die drei Genannten machen Hoffnung, dass junge FC-Talente den schwierigen Weg zum Profi-Fußballer gehen werden. Manuel Hartmann zeigt sich jedenfalls optimistisch: „Wir haben noch ein paar andere Jungs, von denen wir Einiges erwarten können: Etienne Borie, der nach einem kleinen Leistungstief jetzt immer stärker wird und an dem wir noch viel Freude haben werden. Das Gleiche gilt für Youssoupha Niang, Kian Hekmat oder Chinedu Chukwukelu, die sich zuletzt in den Vordergrund gespielt haben. Und auch von den anderen werden wir hoffentlich noch viel hören – vielleicht sogar beim DFB. Denn dort weiß man, dass in Köln gute Jugendarbeit geleistet wird.“

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