Struber-Profi sieht Tor von FC-Zugang: „Ein El Mala reicht aus“

Malek El Mala bejubelt seinen Siegtreffer gegen Rot-Weiss Essen. (Foto: IMAGO / Maximilian Koch)
Malek El Mala bejubelt seinen Siegtreffer gegen Rot-Weiss Essen. (Foto: IMAGO / Maximilian Koch)

In Abwesenheit seines verletzten Bruders Said ist Malek El Mala bei Viktoria Köln zum Matchwinner avanciert. Der baldige Spieler des 1. FC Köln erzielte gegen Rot-Weiss Essen den Siegtreffer – vor den Augen von Marvin Obuz.

Said El Mala steht immer wieder im Fokus. Doch auch Malek El Mala, der im vergangenen Sommer gemeinsam mit seinem Bruder beim 1. FC Köln unterschrieben und sich für eine Saison zurück zu Viktoria Köln hatte verleihen lassen, wird für den Drittligisten immer wichtiger. Mittwochabend erzielte der 19-Jährige gegen Rot-Weiss Essen seinen dritten Saisontreffer.

Während Said die dritte Partie in Folge aufgrund eines Muskelfaserrisses verpasste, glänzte Malek als Joker. Nach 72 Minuten wechselte Olaf Janßen den Stürmer ein, nach 83 Minuten erzielte dieser das entscheidende 1:0 der Viktoria. El Mala setzte sich vor dem Strafraum stark durch, ging in den Sechzehner und zog entschlossen ab – der Ball schlug unhaltbar im langen Eck ein.

Obuz im Sportpark Höhenberg

Said feierte seinen Bruder auf Instagram als „King“ und schrieb: „Ein El Mala reicht aus.“ Durch den Erfolg im West-Duell hält die Viktoria einigermaßen den Anschluss nach oben. Als Tabellensechster der 3. Liga beträgt der Rückstand auf Rang drei sechs Punkte, noch zehn Spieltage stehen aus.

Auf der Tribüne des Sportpark Höhenberg saß laut Reviersport mit Marvin Obuz ein aktueller Profi des FC. Obuz dürfte seinem Ex-Club Essen, für den er vergangene Saison als Leihspieler 21 Scorer-Punkte (sieben Tore, 14 Vorlagen) gesammelt hatte, die Daumen gedrückt haben. Oder steckte hinter seiner Anwesenheit noch mehr? Seit seinem Abschied aus Essen gibt es immer wieder Gerüchte bezüglich einer möglichen Rückkehr, von der RWE träumt.

Obuz‘ Berater Dirk Hebel sprach im Kölner Stadt-Anzeiger jüngst über einen möglichen Abschied zum Saisonende, wenn der Vertrag des 23-Jährigen endet: „Bleibt alles so, wie es ist, dann muss man sagen, dass es keinen Sinn mehr macht. Dann wird Marvin seinen Heimatverein verlassen.“ Der Flügelspieler, der in dieser Zweitliga-Saison erst fünfmal eingewechselt wurde, soll auch beim 1. FC Nürnberg auf dem Wunschzettel stehen.

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