Neue Gerüchte um Dejan Ljubicic: Union Berlin soll den Mittelfeldspieler des 1. FC Köln am Dienstag zum Medizincheck erwartet haben – Ljubicic soll den Termin aber abgesagt haben. Bei den Geißböcken weiß man von alldem nichts.
Der Poker um Dejan Ljubicics Zukunft ist offenbar um ein brisantes Kapitel reicher. Laut FussballTransfers.com sollte der Österreicher am Dienstag eigentlich einen Medizincheck bei Union Berlin absolvieren. Der von Steffen Baumgart trainierte und von Horst Heldt gemanagte Bundesligist gilt seit geraumer Zeit als großer Interessent. Der Mittelfeld-Allrounder des 1. FC Köln soll den für einen Transfer obligatorischen Termin allerdings kurzfristig abgesagt haben.
Gründe für die kolportierte Absage nennt das Portal nicht. Einerseits könnte sich Ljubicic generell gegen Union entschieden haben – andererseits könnte der Korb vorläufiger Natur gewesen sein und mit seinen anhaltenden Beschwerden in der Fußsohle zusammenhängen. Der 27-Jährige muss seit gut zwei Wochen im Training immer wieder kürzertreten, musste am Sonntagnachmittag beim 3:1-Sieg gegen Preußen Münster auch vorzeitig ausgewechselt werden.
Ljubicic darf verhandeln und unterschreiben
Am Geißbockheim weiß man von einem möglichen Medizincheck in Berlin nichts – müsste davon allerdings auch nichts wissen. Am Dienstag hatten die FC-Profis frei. Und Ljubicic darf, wie alle Spieler mit einem auslaufenden Vertrag, bereits seit dem 1. Januar jederzeit mit anderen Verein verhandeln und überall einen Vertrag unterschreiben.
Sein Berater Christian Marth hatte gegenüber der Kölnischen Rundschau zuletzt erklärt: „Erfreulicherweise gibt es derzeit mehrere Vereine, die an einer Verpflichtung von Dejan interessiert sind. Da diese Gespräche aber insgesamt noch ergebnisoffen sind, wollen wir den Status beziehungsweise die jeweiligen Vereine nicht weiter kommentieren.“
Im Februar hatte Marth bezüglich einer möglichen Vertragsverlängerung beim FC noch gesagt: „Das wechselseitige Interesse an einer Fortsetzung der Zusammenarbeit ist weiterhin sehr hoch.“ Nach dieser Aussage galt ein Verbleib in Köln für den Aufstiegsfall eigentlich als wahrscheinlich.
Beste Zeit unter Baumgart
Die Gerüchte um ein Werben von Union Berlin halten sich allerdings hartnäckig. Lizenzbereich-Leiter Thomas Kessler wollte die Spekulationen zuletzt nicht groß kommentieren, meinte lediglich: „Das wird jetzt für alle keine große Überraschung sein, dass andere Mannschaften, andere Vereine, vielleicht auch ehemalige Mitarbeiter sich mit Spielern des 1. FC Köln auseinandersetzen.“
Unter Baumgart hat der 2021 ablösefrei von Rapid Wien gekommene Ljubicic fraglos seine bislang besten Bundesliga-Partien bestritten. Ob die nun kolportierte Union-Absage für eine Zukunft in Köln spricht, werden wohl erst die nächsten Wochen zeigen. Solange die Liga-Zugehörigkeit ungeklärt ist, will der FC ohnehin keinerlei Personalien verkünden.








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