Said El Mala geht beim 1. FC Köln voran. Trainer René Wagner bat den Stürmer nun zum Vier-Augen-Gespräch und ist beeindruckt. Die Hoffnung auf einen Verbleib des Superstars steigt.
Mit einer Engelsgeduld erfülltw Said El Mala auch den letzten Autogrammwunsch, der Weg zurück in die Kabine dauerte fast ebenso lang wie die Einheit auf dem Trainingsplatz. Aber auch diese Aufgabe nimmt der Shootingstar des 1. FC Köln professionell und mit Hingabe an, die vielen Trikots mit der Nummer 13, die ihm entgegengehalten werden, lassen keinen Zweifel: Eine ganze Stadt hofft, dass er weiter für den 1. FC Köln stürmt.
Auch Trainer René Wagner gehört naturgemäß zu jenen, die sich über einen Verbleib freuen würden. Das machte der 38-Jährige auch nach einem Vier-Augen-Gipfel am Dienstag zwischen Coach und Star deutlich. Der neue FC-Coach lobte am Mittwoch nicht nur die Trainingsleistungen des Offensivspielers, sondern vor allem dessen Einstellung auf und neben dem Platz.
Wagner: Said El Mala in Gedanken beim 1. FC Köln
El Mala sei „mit den Gedanken nicht woanders“, betonte der 38-jährige Wagner. „Er ist hier, ist Spieler des 1. FC Köln und gibt jeden Tag Gas. Wir haben gestern noch mal lange gesprochen: Er kniet sich in alles rein, weiß ganz genau, was seine Themen sind, die er bearbeiten möchte. Das macht er aktuell und man sieht, dass er in jedem Zweikampf mit dabei ist und defensiv mitarbeitet. Er präsentiert sich jeden Tag als FC-Spieler und gibt keinem Spieler und keinem Staff-Mitglied das Gefühl, dass er mit den Gedanken irgendwoanders ist.“
All das dürfte die Verantwortlichen in Köln in ihrer Hoffnung bestärken, dass El Mala den nächsten Entwicklungsschritt tatsächlich im FC-Trikot gehen könnte. Gleichzeitig ließ Wagner erkennen, dass die Transferfrage trotz aller positiven Signale nicht endgültig vom Tisch sein muss. Natürlich habe es im Sommer Interesse anderer Clubs gegeben, sagte der Coach. Und natürlich, auch wenn Wagner dies nicht sagte, hätte ein Verkauf wirtschaftlich große Vorteile für den FC.
Ein kleines „Aber“ bleibt bestehen
„Wir sind erwachsene Leute und wir können offen miteinander umgehen. Natürlich sprechen wir darüber, dass es im Sommer mal das ein oder andere Interesse gab. Aber aktuell steht Said hier auf dem Trainingsplatz. Und das wird er auch die nächsten Wochen tun. Der Junge macht nicht den Eindruck, dass irgendetwas anderes in seinem Kopf rumschwebt. Und wenn dann was kommen sollte, kann man sich hinsetzen und reden.“ Heißt: Ein „Aber“ bleibt auch jetzt noch bestehen.
Bis dahin aber soll El Mala vorangehen und den FC-Tross hinter sich vereinen. Wagner: „Aktuell gibt Said Vollgas, und ich muss sagen: Die Art, wie er die letzten Tage trainiert hat, ist unheimlich beeindruckend für alle. Das zieht auch die Gruppe mit.“ Und es lässt eine ganze Stadt hoffen, dass es noch eine ganze Saison so bleibt.







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