Unterschreibt Paul Okon-Engstler noch vor dem Trainingslager beim 1. FC Köln? Der designierte Neuzugang der Geißböcke weilte zuletzt in Belgien, um zu genesen und endlich zum FC zu wechseln. Ein Foto lässt hoffen.
Paul Okon-Engstler hat sich für den 1. FC Köln entschieden. Der Australier will zu den Geißböcken, und die Geißböcke wollen den Australier verpflichten. Das Problem: die Gesundheit des zentral-defensiven Mittelfeldspielers. Aufgrund einer hartnäckigen Grippe musste sein Medizincheck verschoben werden.
Der 21-Jährige weilt inzwischen in Belgien, wo er einst geboren wurde und wo er noch Familie hat. Doch zum FC konnte er bislang nicht. Reicht es noch, dass Okon-Engstler mit ins Trainingslager fliegt? Am Freitag geht es für den FC-Tross los nach Österreich. Am Mittwoch war noch unklar, wie es mit dem Nationalspieler zeitlich ablaufen wird. Doch es gibt Hoffnung.
Ein Spieler ähnlich zu Huseinbasic
So ist Okon-Engstler auf Instagram gemeinsam mit seinem 17-jährigen Bruder Gianluca, der für Club Brügge spielt, zu sehen. Im belgischen Blankenberge überreichen die beiden dem Betreiber eines Reha- und Gesundheitszentrums jeweils ihre Trikots. Offenbar wurde Okon-Engstler hier behandelt – und offenbar ist diese Behandlung nun abgeschlossen.
René Wagner hält sich bislang dennoch zurück, sagte in einer Medienrunde noch nichts über den nicht bestätigten, aber fast perfekten Neuzugang. „Wenn der Junge bei uns unterschrieben hat, kann ich damit rechnen, dass er auf dem Platz stehen wird. Bis dahin sind mir ein bisschen die Hände gebunden“, so Wagner entschuldigend.

Dabei dürfte sich der 38-Jährige durchaus auf den WM-Teilnehmer freuen, denn Okon-Engstler gilt als dynamischer Box-to-Box-Spieler mit Stärken im Passspiel und mit Zug nach vorne, obwohl er eher auf der Sechs denn auf der Acht agiert.
Ein Spieler also ähnlich zu Denis Huseinbasic, welchen der FC an den SC Braga abgegeben hat und welcher neben Isak Johannesson aktuell im Kader fehlt. Tom Krauß ist defensiver einzuordnen als Okon-Engstler, so auch Ellyes Skhiri. Wagner will bald sehen, wie er den Australier bestmöglich in die Mannschaft einbindet. Doch aktuell kann der FC nichts anderes machen als abwarten.
Wagners erster Eindruck von Lochoshvili
Immerhin: Am Donnerstag kann sich Wagner erstmals von seinem bislang einzig spielberechtigten Neuzugang ein Bild machen. Luka Lochoshvili wird sein FC-Debüt feiern. „Locho ist sehr stark in der Luft, das zeigt er in jedem Training. Er ist sehr engagiert gegen den Ball, hat auch mit dem Ball seine Qualitäten“, lobte Wagner am Mittwoch. „Er bringt alles mit, was wir von ihm sehen wollten. Jetzt müssen wir schauen, dass er in der Mannschaft ankommt, dass er Führung übernimmt. Wie jeder Neue muss er sich erst zurechtfinden, da wird das Trainingslager helfen. Dann wird es für ihn einfacher.“







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