Zum Start der K.o.-Phase trifft die U19 des 1. FC Köln auf den VfB Stuttgart – und damit auf einen der Top-Favoriten im Kampf um die Deutsche Meisterschaft. Die Ruthenbeck-Elf will am Samstag trotzdem mutig aufspielen und ins Viertelfinale einziehen.
Jetzt geht es ans Eingemachte. Nach einer Vorrunde und einer Hauptrunde, die jeweils in Gruppenphasen mit Hin- und Rückrunden ausgetragen wurden, haben sich die 16 besten A-Junioren-Mannschaften für das Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Der Nachwuchs des 1. FC Köln hat hier eine echte Mammutaufgabe vor sich: Am Samstag (15 Uhr) müssen die Geißböcke im K.o.-Spiel beim VfB Stuttgart antreten und werden sich mit einem Gegner messen, der in den letzten Monaten stark aufspielte.
Als Vierter (von sechs Teams) haben sich die FC-Talente in ihrer Hauptrundengruppe für die Runde der letzten 16 qualifiziert. Unter dem Strich ist dies durchaus schon als Erfolg zu werten, bedeutet es doch, dass der FC im Kampf um die Meisterschaft zumindest ein Wörtchen mitreden wird – wie gewichtig das sein wird, wird das Spiel bei den Stuttgartern dann zeigen.
FC will Stuttgart „vor Herausforderungen stellen“
Die Favoritenrolle liegt indes bei den Schwaben. Die Stuttgarter beendeten nicht nur ihre Hauptrundengruppe souverän auf dem ersten Platz (vor Borussia Mönchengladbach), sondern sorgten auch in der UEFA-Youth-League für Furore, als man erst im Viertelfinale gegen den FC Barcelona unglücklich ausschied.
Für U19-Trainer Stefan Ruthenbeck sind die Vorzeichen klar: „Stuttgart ist der Favorit, da kommt eine Top-Mannschaft auf uns zu. Wir brauchen einen sehr guten Tag, um sie zu schlagen.“ Zuversicht, dass die Schwaben trotzdem zu besiegen sind, zieht der 53-Jährige ausgerechnet aus der unglücklichen und knappen Niederlage im Pokal-Derby in der letzten Woche: „Wir haben schon gegen Bayer Leverkusen gezeigt, dass wir mit den besten Mannschaften Deutschlands auf Augenhöhe mitspielen können. So eine Leistung brauchen wir wieder.“
Dabei werden sich die Geißböcke nicht auf die Verteidigung des eigenen Kastens konzentrieren. „Wir wollen uns nicht verstecken, sondern attackieren, unser Tempo in der Offensive nutzen und viele Moment mit Ballbesitz kreieren. Das wird dann auch Stuttgart vor Herausforderungen stellen. Am Ende wird wahrscheinlich die Tagesform entscheiden, aber ich bin sehr gespannt, wie die Jungs das Spiel annehmen werden“, so Ruthenbeck.
Die Personalsituation
Anders als in den Vorwochen, als erst am Tag vor dem Spieltag klar war, ob und welche U19-Spieler bei der U21 zum Einsatz kommen würden, ist nun mit den Verantwortlichen in der FC-Akademie frühzeitig vereinbart, dass der Fokus am Wochenende eindeutig auf das Spiel der A-Junioren gelegt wird.
Und so werden Fayssal Harchaoui, Justin von der Hitz, San-Luca Spitali und Nick Zimmermann definitiv in Stuttgart auflaufen. Verzichten muss Ruthenbeck dagegen auf Torwart Luis Hauer, Rechtsverteidiger David Fürst, Innenverteidiger Gabriel Miocevic und Stürmer Emir Yakisir. Luis Stapelmann, zuletzt noch der Pechvogel im Pokal-Elfmeterschießen gegen Leverkusen, wird nach auskurierter Nagelbettentzündung aller Voraussicht nach wieder zur Verfügung stehen.







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